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Aktuelles
26.04.2018

11. Kinoveranstaltung zum Thema Demenz: „Leuchten der Erinnerung

Experte Prof. Dr. Andreas Fellgiebel, Landrätin Bettina Dickes, Irini Langensiepen vom Infobüro Demenz und Bruder Bonifatius Faulhaber, Vorstandsvorsitzender der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz, (v.l.n.r.) freuten sich über den ausverkauften Kinosaal und das große Interesse des Publikums

Bereits zum 11. Mal  veranstalteten die Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz in Kooperation mit dem Cineplex Bad Kreuznach die Kinoveranstaltung zum Thema Demenz.

Der brandaktuelle Hollywood-Film „Leuchten der Erinnerung“ zeigt die Geschichte von zwei Menschen, die am Ende ihres Lebens, gegen den Rat der Ärzte und den Willen der eigenen Kinder, eine Reise in die Vergangenheit unternehmen. Donald Sutherland und Helen Mirren berühren in ihren Rollen als Demenzkranker und Tumorpatientin und stellen dieses schwierige Thema mit viel Tiefgang und einem Schuss Humor dar. 

Für Irini Langensiepen, Leiterin des Infobüros Demenz, ist diese jährliche Veranstaltung eine Herzensangelegenheit: „Leider ist Demenz immer noch ein gesellschaftliches Tabuthema. Deshalb möchten wir mit dem Kinofilm dem Thema ein Forum geben, um miteinander ins Gespräch zu kommen und Solidarität mit Betroffenen und Angehörigen zu schaffen.“

Zuvor hatte Landrätin Bettina Dickes die Veranstaltung eröffnet und darauf aufmerksam gemacht, dass kein Grund dazu bestehe, Angst vor dem Alter zu haben: „Ich kenne viele Einrichtungen und Pflegedienste und ich bin froh, dass Menschen bei uns auch bei Pflegebedürftigkeit gut versorgt sind.“

Im Anschluss an den Film stellte sich Professor Dr. Andreas Fellgiebel den Fragen des Publikums. Als Chefarzt der Gerontopsychiatrischen Abteilung im Landeskrankenhaus der Rheinhessenfachklinik Alzey, Leiter der Gedächtnisambulanzen in Mainz und Alzey sowie Leiter des Forschungsschwerpunktes Altern, Neurodegeneration und Demenz verfügt er über langjährige Erfahrung im Umgang mit Demenzkranken. „Ich kann nur dafür werben, sich frühzeitig der möglichen Diagnose Demenz zu stellen. Die medikamentöse Therapie hat in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht, aber nur, wenn Patienten frühzeitig mit einer Behandlung beginnen.“

Zum Abschluss hatten die Kinobesucher die Gelegenheit, sich bei Sekt & Selters mit Experten des Infobüros Demenz, des Netzwerkes Demenz, der Alzheimer Gesellschaft RLP, des Pflegestützpunktes und des AGFA-Teams der Landeskrankenhauses Rheinhessen-Fachklinik Alzey auszutauschen. Darüber hinaus waren Kinästhetiktrainerin Antoinette Ender und die Buchhandlung Leseratte vor Ort.

Ein besonderes Dankeschön richtete Irini Langensiepen an die Ehrenamtlichen des Malteser Hilfsdienstes. „Viele pflegende Angehörige könnten nicht an dieser Veranstaltung teilnehmen, wenn es diese Betreuungsmöglichkeit nicht gäbe. Während wir hier gemeinsam den Film schauen, sind ihre demenzkranken Angehörigen gut betreut von ehrenamtlichen Mitarbeitern der Malteser. Dafür sagen wir ein großes Dankeschön.“

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17.04.2018

"Lichtblicke" – Ausstellung der Malschule GRECO im Foyer St. Marienwörth

Zwei Mal jährlich lädt der Freundschafts- und Förderverein St. Marienwörth seine Mitglieder und alle Interessierten in das Foyer des Krankenhauses ein, um eine Ausstellung zu eröffnen.

Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden des Vereines  Mag. rer publ. Ralf-Dieter Kanzler führten die beiden Malschülerinnen Marion Drechsler und Judith Hermes in die Ausstellung ein.


15 Schüler der Malschule Greco, angeleitet durch den überregional bekannten Künstler Rinaldo Greco, stellen insgesamt 32 sehr unterschiedliche Bilder aus. Einige Schüler sind seid fast 40 Jahren künstlerisch tätig und haben einen ganz eigenen, anspruchsvollen und ausdrucksstarken Stil entwickelt.
Zu sehen sind beispielsweise figurative Darstellungen, Landschaften und Portraits, im besonderen Fokus stehen dabei Proportionen und Licht- und Schattenkontraste.

Die in verschiedenen Techniken gearbeiteten Bilder, sowohl Öl und Acryl auf Leinwand und Bleistiftzeichnungen, ziehen die Betrachter in ihren Bann und nehmen sie für einen Moment mit in ihr eigenes kleines Universum.

Ihr Lehrer Rinaldo Greco  ist 1978 aus Kalabrien nach Deutschland gekommen und lebt und arbeitet seit 2002 in Bärweiler im Atelier „Galleria Greco“. Neben seinem eigenen Kunstschaffen  war  er schon in frühen Jahren bestrebt, die Kunst den Menschen auf vielfältige Weise näher zu bringen. Dies zeigt sich in seinem langjährigen Engagement in verschiedenen Kunst - und Zeichenkursen sowie auch in seiner schulischen Tätigkeit, wo er Kinder und Jugendliche an die Kunst heranführt.

Die Ausstellung ist vom 16. April bis 30. Juni täglich bis 20 Uhr im Foyer St. Marienwörth zu sehen.

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17.04.2018

Benefizkonzert des gemischten Chores Liederkranz Bretzenheim am 14. April in Rheinböllen

Benefizkonzert in der Marienkapelle in Rheinböllen unter der hervorragenden Leitung von Nina Hermann

Am vergangenen Samstag, 14. April, fand um 17 Uhr in der Marienkapelle des Puricelli Stiftes in Rheinböllen ein erstklassiges Konzert des gemischten Chores Liederkranz Bretzenheim statt. Unter der hervorragenden Leitung von Nina Hermann gaben die Sängerinnen und Sänger ein großes Repertoire an geistlichen Liedern zum Besten. Begleitet wurden sie dabei an der Orgel und am Klavier von der virtuosen Sun Young  Kang-Mäder.

Von Johann Sebastian Bach über Leonard Cohen bis hin zu Udo Jürgens war für jeden Geschmack etwas dabei. Mit dem stimmungsvollen Lied „Von guten Mächten“, das gemeinsam mit den Zuhörern gesungen wurde, klang der wunderschöne Konzertnachmittag aus.

Der Erlös ist zur Finanzierung von besonderen Freizeitaktivitäten wie Kino- und Parkbesuche für die Bewohner des Puricelli Stiftes bestimmt.

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05.04.2018

Kreuzwegwanderung mit Fackeln am Karfreitag

Die Kommunionkinder von St. Erasmus gestalteten aktiv die Wanderung mit

Die St. Erasmusgemeinde in Rheinböllen und die  Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz hatten wieder  zur Kreuzwegwanderung am Karfreitag eingeladen und viele waren gekommen.
In diesem Jahr waren die Kommunionkinder und ihre Eltern erstmalig mit dabei und viele Gemeindemitglieder, Bewohner und Mitarbeiter des Puricelli Stiftes.
Dabei waren auch die  indischen Schwestern der "Missionarinnen der Eucharistie", die alle im Puricelli Stift in der Pflege tätig sind.

Der regnerische Start war  um 17 Uhr an der Marienkapelle des Puricelli Stiftes, insgesamt machte die Gruppe an 7 Stationen halt auf dem nachempfundenen Leidensweg  Jesu Christi. Musikalisch wurde die Gruppe begleitet von Ursula Baumgarten mit ihrer Querflöte.

Den Abschluss der Kreuzwegwanderung mit Fackeln bildete eine Agapefeier auf dem Grillplatz  „Auf der Eich“ in Rheinböllen.

Bruder Johannes Maria, Seelsorger im Puricelli Stift und Mitorganisator der Kreuzwegwanderung, verspricht schon jetzt, dass es auch im nächsten Jahr eine weitere geben wird.

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19.03.2018

Zertifizierung durch proCum Cert

Das Krankenhaus St. Marienwörth hat sich im Sommer 2016 im Rahmen eines Strategie-Workshops auf den Weg gemacht, um ein zertifiziertes Qualitätsmanagement-System für das komplette Krankenhaus zu etablieren. Bislang gibt es schon Teilzertifizierungen, unter anderem der beiden Krebszentren, nun hat die Zertifizierungsstelle proCum Cert das Qualitätssiegel für alle Bereiche von St. Marienwörth verliehen.

Die Einführung eines strukturieren Qualitätsmanagementsystems ist eine gesetzliche Vorgabe, die aber nicht zwingend eine externe Zertifizierung nach sich ziehen muss. St. Marienwörth hat sich sehr bewusst diesem Projekt gestellt und sich dabei für die DIN EN ISO 9001:2015 entschieden. In diesem Regelwerk werden Aspekte wie Patienten- und Kundenorientierung, Mitarbeiter- und Prozessorientierung, risikobasiertes Denken und Planen sehr strukturiert dargestellt. Auch der Ansatz zur stetigen Verbesserung steht hier deutlich im Fokus.

„Neben den formalen Aspekten war es uns auch wichtig, unser christliches Profil als besonderes Merkmal in die Zertifizierung einzubringen“, erklärt Dr. Matthias Bussmann, Medizinischer Vorstand der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz. „Deshalb haben wir uns für die Zertifizierungsstelle proCum Cert (pCC) entschieden, die auch die Umsetzung christlicher Werte in Seelsorge, Umgang mit Patienten und Mitarbeitern sowie bei Ethikfragen mit in den Blick nimmt“, führt Bussmann weiter aus.

Eine wichtige Voraussetzung, um ein solch umfangreiches Unterfangen in die Tat umzusetzen, ist die Einbindung der Mitarbeiter. Dazu hat sich ein Steuerkreis etabliert. Die dort beteiligten Leitungskräfte tragen die Entscheidungen mit und gewährleisten die Informationenweitergabe in die Abteilungen. Die Inhalte des Qualitäts- und Risikomanagementsystems  wurden in einem Audit von den proCum Cert-Experten aus Ärzteschaft, Pflege und kaufmännischer Profession überprüft. Im zusammenfassenden Auditbericht wurden neben den Stärken des Hauses auch Verbesserungspotentiale benannt.  Dabei hat die Zertifizierungsstelle insbesondere das hohe Qualitätsbewusstsein aller Beteiligten hervorgehoben und das Zertifikat erteilt.

ProCum Cert hat bereits mehrere hundert Krankenhäuser und andere Einrichtungen in Deutschland zertifiziert. Dabei wird die Gesellschaft von Caritas und Diakonie getragen, was ihr nicht nur eine hohe Glaubwürdigkeit verleiht, sondern auch den Fokus auf das christliche Profil der zertifizierten Häuser erklärt.

„Wir sind sehr froh über die positive Bewertung und werden anhand des Berichts nun weitere Verbesserungen umsetzen. Wichtig ist uns dabei, dass dieser Zertifizierungsprozess ein Ansporn bleibt, uns stetig im Sinne der uns anvertrauten Menschen weiter zu entwickeln“, so Dr. Matthias Bussmann abschließend.

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05.03.2018

Vermeiden statt leiden!

Dem Darmkrebs vorbeugen, ihn sicher diagnostizieren, behandeln und gezielte Nachsorge zu betreiben: All das geht im Kreis Bad Kreuznach, denn die Versorgungssituation ist gut. Leider nutzen sie viele Bürger zu spät, nämlich dann, wenn der Darmkrebs schon fortgeschritten ist. Das Aktionsbündnis gegen den Darmkrebs, bestehend aus dem Gesundheitsamt des Kreises Bad Kreuznach, Ärzten aus regionalen Praxen, Akutkrankenhäusern und Rehaeinrichtungen, will wachrütteln mit einer Vortragsreihe vom 3. bis zum 8. März 2018. Denn Vorsorge rettet Leben. Und wenn dabei eine Darmkrebserkrankung früh erkannt wird, stehen die Chancen gut, sie wirksam zu bekämpfen. Nutzen Sie die Chance, sich zu informieren.

Am Samstag, 3. März, eröffnet Bettina Dickes, Landrätin des Kreises Bad Kreuznach, um 15 Uhr in der Kreisverwaltung die örtliche Themenwoche Darmkrebs. Diese ist Teil einer landesweiten Präventions-Kampagne im Monat März. Anschließend nimmt der Leiter des Gesundheitsamtes, Dr. Ernst-Dieter Lichtenberg, eine thematische Einordnung vor, indem er unter anderem Zahlen zur Verbreitung des Darmkrebses in der Region benennt. Dass Darmkrebs keine Grenzen kennt, erläutert der aus der Türkei stammende Internist Dr. Ali Göksu.

Am Dienstag, 6. März, geht es um genetische Risiken und darum, wie man sein Darmkrebsrisiko aktiv senken kann, etwa durch gesunde Ernährung, viel Bewegung und eine Teilnahme an den Vorsorgeuntersuchungen, die ab dem 55. Lebensjahr erfolgen sollten. Referenten sind Dr. Volker Werner, niedergelassener Internist, Dr. Markus Höcker, Gastroenterologe am Diakonie Krankenhaus sowie Dr. Marcus Dahlem, Gastroenterologe am Krankenhaus St. Marienwörth.

Am Mittwoch, 7. März, steht die Behandlung von Darmkrebs im Mittelpunkt. Privatdozent Dr. Ralph Mücke, Strahlentherapie RheinMainNahe, berichtet, was mit Bestrahlungen auszurichten ist, Dr. Steffen Hahn, Sektionsleiter Viszeralchirurgie am Diakonie Krankenhaus, skizziert, wie mit 3-D-Schlüssellochchirurgie wirksam aber schonend Tumore entfernt werden und Dr. Christoph Schulz, niedergelassener Onkologe, referiert zur Wirkung von Medikamenten gegen den Krebs.

Der dritte Vortragsabend, Donnerstag, 8. März, steht ganz im Zeichen der Nachsorge und Rehabilitation. Dr. Arnold Nißen und Prof. Dr. Volker Schmitz, beide vom Krankenhaus St. Marienwörth und gemeinsame Leiter des Darmzentrums Nahe, beleuchten dieses Thema sowohl aus chirurgischer als auch aus internistischer Sicht, und erklären, was nach überstandener Darmkrebserkrankung zu beachten ist.

Die Vorträge beginnen jeweils um 18 Uhr im Großen Sitzungssaal der Kreisverwaltung Bad Kreuznach, Salinenstraße 47, in Bad Kreuznach. Sie werden flankiert von einer Wanderausstellung „Vermeiden statt leiden“, konzipiert von der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz. Seien Sie kein Vogel Strauß: Informieren Sie sich!

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05.03.2018

NOTEINGANG für Kinder

Gemeinsam wird das Krankenhaus St. Marienwörth in der Mühlenstr. 39 mit dem Aufkleber als Zufluchtsort kenntlich gemacht (von links: Medizinischer Vorstand Dr. Matthias Bussmann, Projektförderin Ronja Jacob und Krankenhausseelsorgerin Andrea Moritz)

Das Projekt NOTEINGANG, in Bad Kreuznach von der Alex Jacob Stiftung und der Stadt initiiert, wird nun auch im Bad Kreuznacher Krankenhaus St. Marienwörth umgesetzt.

Ziel ist, Kindern in akuten Not- und Gefahrensituationen Schutz zu bieten. Der „Notinsel“-Aufkleber an der Eingangstür des Krankenhauses signalisiert hilfesuchenden Kindern: „Wo wir sind, bist Du sicher.“

Dr. med. Matthias Bussmann, Medizinischer Vorstand der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz, war gerne bereit, diese Initiative zu unterstützen: „ Der NOTEINGANG schafft für Kinder, die sich bedroht fühlen und Hilfe benötigen, einen Zufluchtsort, an dem ihnen geholfen wird. Gemeinsam mit unserer Krankenhauspfarrerin Andrea Moritz und weiteren Kollegen aus der Krankenhausseelsorge werden wir jederzeit im Bedarfsfall den Kindern bei großen und kleinen Schwierigkeiten helfen.“

Ronja Jacob, Schwiegertochter des Stiftungsgründers und ehrenamtliche Förderin des Projektes, freut sich über einen weiteren Standort des Hilfsangebotes im Stadtgebiet und berichtet: „Bisher gibt es 34  mögliche Anlaufstellen für die hilfesuchenden Kinder. Dies sind das Cineplex Bad Kreuznach, verschiedene Läden und Institutionen. Seit Sommer 2017 gibt es das Projekt in Bad Kreuznach und ich freue mich sehr, dass nun auch das Krankenhaus St. Marienwörth mit dabei ist, Kindern in Notsituationen schnelle Hilfe zu bieten.“

 

 

 

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