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Aktuelles
21.03.2016

„Still Alice – Mein Leben ohne Gestern“ –

Zum 9. Mal lädt das Informationsbüro der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz zu einer Abendveranstaltung zum Thema Demenz ins Cineplex Bad Kreuznach alle Interessierten sehr herzlich ein.

Am 20. April 2016 um 17.30 Uhr bietet der Film „Still Alice“ einen besonderen Einstieg, um dieses sensible Thema einem großen Publikum vorzustellen. Das US-amerikanisch-französische Filmdrama basiert auf der gleichnamigen Romanvorlage der Schriftstellerin Lisa Genova.

Der Film erzählt die Geschichte der anerkannten Linguistin Dr. Alice Howland, die mit Anfang 50 erste Veränderungen ihres Gedächtnisses bemerkt. Zunächst sind es nur Kleinigkeiten, die kaum jemandem auffallen. Sie leidet gelegentlich an Orientierungslosigkeit und vergisst während ihrer Vorträge einzelne Begriffe. Eine neurologische Untersuchung bringt zu Tage, dass Alice unter einer vererbbaren, früh einsetzenden Form der Alzheimer-Krankheit leidet. Der Film beschäftigt sich in beeindruckender Weise damit, was diese Diagnose für die Betroffene, aber auch für die Familie bedeutet.

Im Anschluss an die Filmvorführung haben die Besucher die Gelegenheit, mit einem Expertenforum zu diskutieren. Bei „Sekt und Selters“ im Foyer des Cineplex Bad Kreuznach bietet sich dann die Möglichkeit zur Information und Austausch. Die Alzheimer Gesellschaft Rheinland-Pfalz, der Pflegestützpunkt Bad Kreuznach und das Informationsbüro Demenz stehen für persönliche Fragen zur Verfügung.

Der Vorverkauf startet am 23.03.16, Kinokarten zum Preis von 6 Euro wie gewohnt an der Kinokasse. 
Verkauf und Reservierung läuft ausschließlich über das Cineplex Bad Kreuznach.

Bei Rückfragen: Cornelia Schnell (0671) 372-7009 oder per Mail an cornelia.schnell@haus-stjosef.de.

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11.02.2016

Fachtag zur Quartiersentwicklung

Am Dienstag, 3. Mai 2016, findet unter dem Titel „Neues Miteinander im Quartier – lokale Verantwortungsgemeinschaften als Antwort auf zukünftige gesellschaftliche Herausforderungen“ ein Fachtag zum Thema Quartiersentwicklung statt.

Veranstalter sind die Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz in Kooperation gemeinsam mit der Stiftung Liebenau, der Stadt Bad Kreuznach und der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Mainz.

Hier finden Sie alle weiteren Infos.

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07.01.2016

„Respekt für alle“ – Motto der diesjährigen Sammelaktion für Kinder in Not

(Von links) Sternsinger Abhi Khokhar, Moritz Pardeß und Henriette Domann beim Gottesdienst in der Kapelle St. Marienwörth, begleitet von Schwester Patritia

Viel Freude und Gottes Segen brachten die Heiligen drei Könige in die Krankenzimmer des Krankenhauses der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz in Bad Kreuznach. Die Sternsinger Henriette Domann, Moritz Pardeß und Abhi Khokhar vom Pfarrbezirk St. Peter in Winzenheim besuchten in Begleitung von Schwester Patritia auch die Bewohner der Altenhilfeeinrichtung St. Josef und die Demenzgruppe im Bruder Jakobus Haus.

Fünf Stunden waren die vier unterwegs und wurden überall freudig empfangen.
Sie brachten an den einzelnen Zimmern das Zeichen C + M + B an, es steht für christum mansionem benedicat und bedeutet „Christus segne dieses Haus.“ Den Abschluss der Sammelaktion für Kinder in Not bildete der Gottesdienst in der Kapelle St. Marienwörth.

Schwester Patritia von den Mägden Mariens von der Unbefleckten Empfängnis und in der Seelsorge tätig resumiert: „Ich freue mich sehr über den stattlichen Spendenerlös über etwa 750 Euro, der für Projekte für Not leidende Kinder weltweit verwendet wird.“

Zum 58. Mal sind rund um den 6. Januar 2016 in ganz Deutschland die Sternsinger unterwegs. "Segen bringen, Segen sein. Respekt für dich, für mich, für andere – in Bolivien und weltweit!" so das Leitwort der Aktion. 

Mit ihrem Motto wollen die Sternsinger darauf aufmerksam machen, wie wichtig Respekt im Umgang miteinander ist und wie sehr der Mangel an Respekt mit Ausgrenzung, Missachtung und Diskriminierung zusammenhängt. Beispielland ist dieses Mal Bolivien, ein Land, in dem ein großer Teil der Bevölkerung ausgegrenzt ist: Fast jeder zweite Bolivianer lebt unter der Armutsgrenze. Dort - wie in ganz Lateinamerika - sind es vor allem die indigenen Völker, die sozial, politisch und wirtschaftlich marginalisiert sind.

Das Kindermissionswerk der katholischen Kirche unterstützt rund 2.300 Projekte für Not leidende Kinder auf der ganzen Welt. Im vergangenen Jahr kamen bundesweit rund 40 Millionen Euro zusammen.

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04.01.2016

4 Neujahrsbabys in St. Marienwörth

Mama Julija Collin (l.) hält mit Baby Liam "den schnellesten Bad Kreuznacher" im Arm. Ebenfalls noch am Neujahrsmorgen kamen die Zwillinge Alexander und Lorena Schramm im Krankenhaus St. Marienwörth zur Welt, hier mit Papa Tomasz Malewicz (M.) und Bruder Daniel.

Am 1. Januar 2016 erblickte Liam Julian Collin um 6.12 Uhr das Licht der Welt und war damit das erste Bad Kreuznacher Baby im Neuen Jahr. „Das Feuerwerk haben wir schon im Kreißsaal angeschaut, bevor es dann mit der Geburt so richtig losging", erzählt die frischgebackene Mama Julija Collin schmunzelnd. Für sie und ihren Mann Julian ist Liam das erste Kind. Der Kleine wog bei seiner Geburt 3.300 Gramm und war 54 Zentimeter groß. Sein errechneter Geburtstermin war der 18. Januar, aber offensichtlich wollte der kleine Mann nicht mehr solange warten. „Eigentlich hatten wir gehofft, dass Liam am 21. Januar geboren wird, denn an diesem Tag haben mein Opa, mein Vater und meine Schwester Geburtstag. Dann hätten wir immer ein großes Familienfest. Aber der Neujahrstag ist natürlich auch ein toller Geburtstermin", so Mama Julija.

Ähnlich eilig hatten es auch Alexander und Lorena Schramm. Das Zwillingspärchen war erst für den 1. Februar „ausgerechnet", hat sich aber dann den Neujahrstag als Geburtstermin ausgesucht: Um 9.35 Uhr wurde Alexander per Kaiserschnitt geboren und nur eine Minute später seine Schwester Lorena. Während Alexander bei einer Größe von 48 cm ein Gewicht von 2.350 g auf die Waage brachte, wog seine „kleine" Schwester Lorena 2.710 Gramm und war 51 cm groß. Neben den Ärzten der Geburtshilfe und der Anästhesie hat mit Dr. Cornelia Glagau, der diensthabenden Kinderärztin, Hebamme Nancy Mäurer und den Kinderkrankenschwestern Stefanie Bauer und Birgit Mohr ein ganzes Team die Neugeborenen im OP-Saal in Empfang genommen, versorgt und ihnen den Start ins Leben erleichtert. Auch sie haben sich über die zwei prächtigen, gesunden und quicklebendigen Kinder gefreut. Die beiden sind die ersten gemeinsamen Kinder von Marzena Schramm und Tomasz Malewicz, haben aber noch vier Halbgeschwister wie den großen Bruder Daniel:

„Ich bin direkt von unserer Silvesterfeier hierher gekommen, um meine Schwester und meinen Bruder zu begrüßen", erzählt der 18-jährige stolz. „Es ist schön, dass die beiden nun gesund da sind."

Zum Abschluss des Tages kam um 22.54 Uhr dann noch das vierte Neujahrsbaby in St. Marienwörth zur Welt. Die Eltern Johanna und Mehmed Altay freuten sich über die Geburt ihrer Tochter Mine Enisa Altay, die 3.590 Gramm wog und 56 Zentimeter groß war. Auch sie ist gesund und munter.

Insgesamt gab es in St. Marienwörth 437 Geburten im Jahr 2015. Das sind rund 40 Geburten mehr als im Jahr 2014. „Wir freuen uns, dass die Geburtenzahlen entgegen dem bundesweiten Trend in St. Marienwörth deutlich steigen. Eltern schätzen die familiäre Atmosphäre und umfassende Betreuung durch unsere Ärzte, Hebammen und examinierte Kinderkrankenschwestern. Das ganze Team wünscht den frischgebackenen Eltern nun alles Gute und einen entspannten Start mit ihren Kindern", freut sich auch Dr. Gabor Heim, Chefarzt der Abteilung für Gynäkologie, Geburtshilfe und Leiter des Brustzentrums Nahe.

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07.12.2015

Bischof Nikolaus brachte Geschenke und viel Freude für Kranke und alte Menschen

Maria Liesel Tolksdorf freute sich sehr über den Besuch vom Bischof Nikolaus und Schwester Patritia Hoecel am Krankenbett

Am vergangenen Wochenende brachte  "Nikolaus" Alfred Koblitz viel Freude an die Krankenbetten des Krankenhauses St. Marienwörth und in die angrenzenden Altenhilfeeinrichtungen der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz.

Für Alle hatte er eine Tüte mit Gaben dabei: Nüsse, Obst und Süßigkeiten erfreuten die über 250 Beschenkten. Gar nicht hatten sie daran gedacht, dass der „Heilige Mann“ sie sogar hier aufsuchen wird.

Seit 46 Jahren kommt Alfred Koblitz ins St. Marienwörth, in die Häuser St. Elisabeth und St. Josef, um die Kranken, Bewohner des Betreuten Wohnens und der Altenhilfe und auch deren Besucher nicht nur mit den Gaben zu erfreuen. Es wurde viel gesungen, die Geschichte des Bischofs Nikolaus von Myra erzählt und in Erinnerungen geschwelgt.

In diesem Jahr wurde der Nikolaus von Schwester Patritia Hoecel, eine der Mägde Mariens von der Unbefleckten Empfängnis und in der Seelsorge tätig, tatkräftig unterstützt.

Auf die Frage, warum Alfred Koblitz sich seit fast 5 Jahrzehnten ehrenamtlich und mit so viel Empathie engagiert, antwortete er lächelnd: „ Ich war in meinem beruflichen und auch privaten Leben immer für Mitmenschen da. Die Ausbildung als Krankenpfleger habe ich ab 1969 hier am St. Marienwörth absolviert, als Krankenpfleger war ich hier und in der Sozialstation Hargesheim bis zu meiner Rente tätig. Jedes Jahr komme ich gerne wieder hierher und freue mich auf noch viele weitere!“

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07.12.2015

Chefarztwechsel in der Chirurgischen Abteilung

Dr. Walter Michal (3. v. l.) begrüßt seinen Nachfolger PD Dr. Carl Zülke (3. v. r.) als neuen Chefarzt der Chirurgischen Abteilung an St. Marienwörth. Mit den beiden freut sich das Direktorium des Hauses: Verwaltungsdirektor Helmut Ziegler, Ärztlicher Direktor Prof. Dr. Volker Schmitz, Pflegedirektor Wolfgang Kamptz und Medizinischer Vorstand Dr. Matthias Bussmann (v.l.n.r.).

Dr. med. Walter Michal hat zum 1. Dezember 2015 seinen wohlverdienten Ruhestand angetreten. Über 22 Jahre leitete er die Abteilung für Allgemein-, Viszeral- und Unfallchirurgie am Krankenhaus St. Marienwörth. Der Chirurg mit Leib und Seele  hinterlässt seinem Nachfolger ein hochqualifiziertes, motiviertes, erfolgreiches Facharztteam. In der gesamten Zeit entwickelte er die Abteilung kontinuierlich weiter. Insbesondere mit Einführung der minimal-invasiven Chirurgie im Bauch- und Brustraum ab 1993 erlangte er überregionale Anerkennung. Er entwickelte die Abteilung zum viszeralchirurgischen Schwerpunkt Rheinland-Pfalz und das St. Marienwörth in Trägerschaft der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz zum onkologischen Schwerpunkt des Tumorzentrums Rheinland-Pfalz und des Landes.

Diese Schwerpunktleistungen werden in kollegialer Zusammenarbeit mit den anderen Disziplinen durch die Chirurgische Abteilung erbracht. Dr. Michal war ab 2008 erster Gründungsleiter des von der Deutschen Krebsgesellschaft  zertifizierten „Darmzentrums Nahe“, wo er letztlich zum „senior colorectal surgeon“ der DKG ernannt wurde. Dank der ihm von der Ärztekammer erteilten vollen Weiterbildungsbefugnisse zur Facharztausbildung für Chirurgie, Viszeralchirurgie und spezielle Viszeralchirurgie hat er im Lauf der Jahre viele Ärzte erfolgreich zu Fachärzten am St. Marienwörth ausgebildet.

Dr. med. Walter Michal, geb. am 7. Juli 1950, trat am 1. Juli 1993 die Nachfolge von Dr. Ulrich Mannfeld als Chefarzt der Chirurgischen Abteilung in St. Marienwörth an. Sein Medizinstudium absolvierte er an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt/Main, wo er 1976 auch promovierte. Er war chirurgischer Assistenzarzt am Kreiskrankenhaus Groß-Gerau und an den Städtischen Kliniken Wiesbaden, dann an den Dr. Horst Schmidt Kliniken Wiesbaden, dort ab 1989 bis zu seinem Eintritt ins St. Marienwörth als chirurgischer Oberarzt. Er ist Facharzt für Allgemein-, Viszeral- und Unfallchirurgie sowie spezielle Viszeralchirurgie. 

Die Nachfolge von Dr. Walter Michal tritt nun PD Dr. Carl Zülke an, der vom Marienhospital Gelsenkirchen an die Nahe wechselt. Dort war er seit 2009 als Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie tätig. Nach seinem Medizinstudium in München verbrachte er seine Assistenzarztzeit am Klinikum Großhadern der Ludwig-Maximilians-Universität München. Später wechselte er ans Universitätsklinikum Regensburg, wo er ab 1997 als Oberarzt tätig wurde, bevor er ins Ruhrgebiet ging.

Zu den operativen Schwerpunkten von Herrn Privatdozenten Zülke gehören die Behandlung von bösartigen Tumoren im gesamten Verdauungstrakt sowie der umfassende Einsatz der minimal-invasiven Chirurgie.

„Mit PD Dr. Carl Zülke  haben wir einen neuen Chefarzt gewinnen können, der die anstehenden Herausforderungen gemeinsam mit uns meistern wird. Wir möchten mit ihm die bestehenden Schwerpunkte kontinuierlich weiterentwickeln und ausbauen“, erklärt Dr. Matthias Bussmann, Medizinischer Vorstand der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz.

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27.11.2015

Richtfest am Gebäude der Strahlentherapie

Ein weiterer Meilenstein beim Bau der neuen Strahlentherapie am Krankenhaus St. Marienwörth ist mit dem Richtfest nun erreicht. Damit liegt der Bau sehr gut im Zeitplan. „Wir hoffen jetzt auf einen nicht allzu strengen Winter, damit auch der Innenausbau zügig voranschreiten kann. Dann steht einer Fertigstellung des Gebäudes bis zum Sommer nichts im Weg“, erklärt Joachim Domann, Kaufmännischer Vorstand der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz. Die offizielle Bauphase für das Gebäude zwischen Rückfront des Bettenhauses und der Kapelle zur Nahe hin hatte mit dem Spatenstich am 22. Juli 2015 begonnen.

Kurz vor dem Richtfest waren für den Bau des Bestrahlungsraumes rund 290 Kubikmeter Beton eingebracht worden. Dabei sorgt eine Kombination verschiedener Betonarten für eine hohe Sicherheit, damit keine Strahlung nach außen dringt. Dabei ist auch das so genannte Strahlenschutztor, das von der Firma Dockendorff aus Bockenau gefertigt wurde, von besonderer Bedeutung. Allein das Torblatt wiegt rund vier Tonnen. Dieses wird dann noch mit Schwerbeton verfüllt, so dass dieses Tor am Ende rund 29 Tonnen wiegt. Auch hier ist die hohe Sicherheit oberstes Gebot.

Die Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz investieren insgesamt 3,2 Millionen Euro in die Errichtung des neuen Gebäudes. Hinzu kommen weitere 2,5 Millionen Euro für die Medizintechnik, die vom Kooperationspartner „Strahlentherapie RheinMain“ übernommen werden, der sich als Mieter und Praxisbetreiber langfristig an das Krankenhaus bindet. 

„Wir freuen uns schon sehr auf das neue Gebäude hier an St. Marienwörth“, erklären Dr. Gabriele Lochhas und Dr. Ute Metzmann von der Strahlentherapie RheinMain. „Modernste Geräte und die gute Kooperation mit dem Krankenhaus gewährleisten, dass wir hier eine optimale Versorgung für die Patienten sicherstellen können.“

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