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Aktuelles
21.02.2018

MISEREOR-Fastenaktion 2018: Gutes Leben für alle

Im Rahmen der MISEREOR -Fastenaktion 2018 ist der Beauftragte der Caritas in Indien, Melvin Pangya, Anfang März im Bistum Trier unterwegs.

Auf Einladung der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz wird er am Sonntag, 11. März, im Gottesdienst ab 9 Uhr in der Kapelle St. Marienwörth zum Thema „Indien - Lebendiges Gemeindeleben“ sprechen.
In Anschluss sind alle Interessierten in die Cafeteria im Krankenhaus St. Marienwörth zu weiteren Informationen und Austausch sehr herzlich eingeladen.

In Indien setzen sich die Partner von MISEREOR für ein gutes Leben insbesondere für die Menschen ein, die am Rande der Gesellschaft leben müssen. Den spürbaren Auswirkungen des Klimawandels auf dem Land wird  durch geeignete Umweltschutzmaßnahmen entgegengewirkt.
In den Armenvierteln der  Städte leistet  MISEREOR mit Lernhäusern für Kinder und Ausbildungskursen für Frauen einen Beitrag zur Grundbildung und eigenständigen Einkommensmöglichkeiten.


Gemeinsam die Welt verändert
Papst Franziskus mahnt  in seiner Enzyklika „Laudato si“, dass überall auf der Welt die ganze Menschheitsfamilie bei der Suche nach einer nachhaltigen und ganzheitlichen Entwicklung einbezogen sein soll. Niemand soll dabei zurückgelassen werden.

Am Beispiel des Projektes „JEEVAN oder Selbst ist das Dorf“ im indischen Dorf Barhanpur, seit 2015 von MISEREOR unterstützt, wird die geforderte Veränderung hin zu mehr Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung zu einem guten Leben für alle weltweit erläutert. 


Herzliche Einladung zum Gottesdienst und Gespräch
„Indien – Lebendiges Gemeindeleben“
 11.03.2018
9.00 Uhr
Kapelle St. Marienwörth
Mühlenstr. 39
55543 Bad Kreuznach

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15.02.2018

Vermeiden statt leiden!

Dem Darmkrebs vorbeugen, ihn sicher diagnostizieren, behandeln und gezielte Nachsorge zu betreiben: All das geht im Kreis Bad Kreuznach, denn die Versorgungssituation ist gut. Leider nutzen sie viele Bürger zu spät, nämlich dann, wenn der Darmkrebs schon fortgeschritten ist. Das Aktionsbündnis gegen den Darmkrebs, bestehend aus dem Gesundheitsamt des Kreises Bad Kreuznach, Ärzten aus regionalen Praxen, Akutkrankenhäusern und Rehaeinrichtungen, will wachrütteln mit einer Vortragsreihe vom 3. bis zum 8. März 2018. Denn Vorsorge rettet Leben. Und wenn dabei eine Darmkrebserkrankung früh erkannt wird, stehen die Chancen gut, sie wirksam zu bekämpfen. Nutzen Sie die Chance, sich zu informieren.

Am Samstag, 3. März, eröffnet Bettina Dickes, Landrätin des Kreises Bad Kreuznach, um 15 Uhr in der Kreisverwaltung die örtliche Themenwoche Darmkrebs. Diese ist Teil einer landesweiten Präventions-Kampagne im Monat März. Anschließend nimmt der Leiter des Gesundheitsamtes, Dr. Ernst-Dieter Lichtenberg, eine thematische Einordnung vor, indem er unter anderem Zahlen zur Verbreitung des Darmkrebses in der Region benennt. Dass Darmkrebs keine Grenzen kennt, erläutert der aus der Türkei stammende Internist Dr. Ali Göksu.

Am Dienstag, 6. März, geht es um genetische Risiken und darum, wie man sein Darmkrebsrisiko aktiv senken kann, etwa durch gesunde Ernährung, viel Bewegung und eine Teilnahme an den Vorsorgeuntersuchungen, die ab dem 55. Lebensjahr erfolgen sollten. Referenten sind Dr. Volker Werner, niedergelassener Internist, Dr. Markus Höcker, Gastroenterologe am Diakonie Krankenhaus sowie Dr. Marcus Dahlem, Gastroenterologe am Krankenhaus St. Marienwörth.

Am Mittwoch, 7. März, steht die Behandlung von Darmkrebs im Mittelpunkt. Privatdozent Dr. Ralph Mücke, Strahlentherapie RheinMainNahe, berichtet, was mit Bestrahlungen auszurichten ist, Dr. Steffen Hahn, Sektionsleiter Viszeralchirurgie am Diakonie Krankenhaus, skizziert, wie mit 3-D-Schlüssellochchirurgie wirksam aber schonend Tumore entfernt werden und Dr. Christoph Schulz, niedergelassener Onkologe, referiert zur Wirkung von Medikamenten gegen den Krebs.

Der dritte Vortragsabend, Donnerstag, 8. März, steht ganz im Zeichen der Nachsorge und Rehabilitation. Dr. Arnold Nißen und Prof. Dr. Volker Schmitz, beide vom Krankenhaus St. Marienwörth und gemeinsame Leiter des Darmzentrums Nahe, beleuchten dieses Thema sowohl aus chirurgischer als auch aus internistischer Sicht, und erklären, was nach überstandener Darmkrebserkrankung zu beachten ist.

Die Vorträge beginnen jeweils um 18 Uhr im Großen Sitzungssaal der Kreisverwaltung Bad Kreuznach, Salinenstraße 47, in Bad Kreuznach. Sie werden flankiert von einer Wanderausstellung „Vermeiden statt leiden“, konzipiert von der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz. Seien Sie kein Vogel Strauß: Informieren Sie sich!

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30.01.2018

Schäfer Textilservice spendet 2.500,-- Euro für die Notfallversorgung

Die Bad Kreuznacher Firma Schäfer Textilservice bedenkt auch in diesem Jahr mit dem Krankenhaus St. Marienwörth eine Einrichtung der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz mit einer großzügigen Spende. Das in der Industriestraße ansässige Unternehmen hat auf Weihnachtspräsente für seine Geschäftspartner verzichtet und stattdessen mehrere soziale Projekte in der Region unterstützt.

 

Mit dem Betrag in Höhe von 2.500 Euro sollen zwei sogenannte Videolaryngoskope angeschafft werden.

„Sie dienen zur Sicherung der Atemwege und somit zur Sauerstoffversorgung des Körpers  während einer Narkose oder bei der Behandlung von Notfallpatienten, wenn deren eigene Atmung durch Krankheit oder Verletzungen beeinträchtigt ist“, erläutert Hr. Dr. Frank Halter, Ltd. Oberarzt der Abteilung für Anästhesie, Intensivmedizin & Notfallmedizin. Und weiter: “Im Gegensatz zu einem herkömmlichen Instrument zur Platzierung eines Beatmungsschlauches, dem sogenannten Tubus, ist ein Videolaryngoskop zusätzlich mit einer sehr kleinen Kamera ausgestattet, die den Atemweg des Patienten auf einem Bildschirm darstellt und das Einführen des Tubus damit erleichtert.  Die Verwendung eines solchen Videolaryngoskops gewährt somit ein Höchstmaß an Sicherheit für die Patienten.“


Zur Ergänzung der schon im OP-Bereich des Krankenhauses St. Marienwörth vorhandenen Einheit sollen nun noch je ein zusätzliches Videolaryngoskop für die Zentrale Notaufnahme und die Intensivstation angeschafft werden, um auch an diesen Orten die Versorgung der Patienten weiter  zu optimieren.

 

„Wir freuen uns, mit unserer Spende einen Beitrag zur besseren Versorgung von Notfallpatienten leisten zu können“, erklärt Sven Schäfer, Geschäftsführer der Schäfer Textilservice. „Schließlich kann jeder von uns einmal in eine solche medizinische Notlage geraten.“

 

 

Helmut Ziegler, Veraltungsdirektor des Hauses, bedankt sich für die großzügige Zuwendung des langjährigen Firmenpartners und ergänzt: “Über die Spende können wir die qualitativ bereits sehr hochwertige Versorgung unserer Notfall- und Intensivpatientinnen und -patienten weiter steigern.

Allein in der Zentralen Notaufnahme werden jährlich rund 21.500 Patienten versorgt, auf der Intensivstation sind es weitere 1.300, Tendenz steigend“

 

Sie alle profitieren von der Anschaffung der neuen Geräte, die sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern Anwendung finden.

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29.01.2018

„Sehnsucht ist das Feuer der Seele“ - Ausstellung im Foyer St. Marienwörth

„Sehnsucht ist das Feuer der Seele“
Leben und Glauben in Wort und Bild  

Die Krankenhausseelsorge und das Referat Christliche Unternehmenskultur/Ethik laden herzlich zu einer etwas anderen Ausstellung vom 1. Februar bis zum 11. April 2018 ins Foyer des Krankenhauses St. Marienwörth ein.

Kann ich meiner SEHNSUCHT trauen? Hilft mir der GLAUBE, wenn ich einsam bin? WAS TRÄGT, wenn alles zusammenbricht?

Diesen und ähnlichen Lebens- und Glaubensfragen spürt Petra Stadtfeld in ihren Texten nach. Sie berühren, fordern heraus und ermutigen zu grenzenlosem Vertrauen. In den Fotos des Fotoclub Tele Freisen spiegeln sich die Fragen an Gott und das Leben, die Sehnsucht nach Glück, die Suche nach Halt und Geborgenheit wider. Im Wechselspiel von Wort und Bild ist der Betrachter eingeladen, den eigenen inneren Bildern und Regungen nachzuspüren.

Als christliche Autorin schreibt Petra Stadtfeld spirituelle Bücher und Texte, mit denen sie den Menschen Mut machen möchte, Gott zu suchen und sich von ihm finden zu lassen. Ihre Texte geben zum einen Zeugnis von einer tiefen, persönlichen Christusbeziehung und greifen zum anderen Glaubens- und Lebensfragen der Menschen auf, denen sie im beruflichen Umfeld begegnet.

Petra Stadtfeld ist Religionspädagogin und arbeitet als Geistliche Begleiterin und Exerzitienbegleiterin im Bistum Trier.

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24.01.2018

Erlös des St. Marienwörther Weihnachtsbasars an Bedürftige verteilt

Bereits zum 17. Mal fand am 3. Dezember der St. Marienwörther Weihnachtsbasar statt. Organisiert wurde der Markt vom Organisationsteam der Mitarbeitervertretung des Hauses, das den Erlös jährlich für soziale Einrichtungen in und um Bad Kreuznach spendet.

 

Das Orgateam um Dominic Ginkel, Vorsitzender der Mitarbeitervertretung (MAV) des Krankenhauses St. Marienwörth, freut sich sehr über den Gesamterlös von 3.000 Euro. Der Betrag wurde vom Vorstand der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz und Direktorium des Krankenhauses um 1.500 Euro aufgestockt, der anstelle von Weihnachtsgeschenken für die Mitarbeiter in den Spendentopf gelegt wurde. Somit ergibt sich eine Gesamtsumme von 4.500 Euro, die an vier Einrichtungen verteilt wurden.
Im Pfarrsaal Heilig Kreuz trafen sich Ende Januar alle Spendenempfänger, einige Mitglieder des Organisationsteams der MAV und Verwaltungsdirektor Helmut Ziegler zur Spendenübergabe.

Einen Scheck über 1.333 Euro nahmen Martina Dhom und Gerhard Welz für den Sonntagstisch Heilig Kreuz entgegen. An jedem Sonntag in der kalten Jahreszeit  von November bis Ostern werden Menschen zu einem warmen Mittagessen eingeladen, die sonst an diesem Tag kein warmes Mittagessen hätten. 2006 wurde die Aktion der Katholischen Kirchengemeinde Heilig Kreuz von Pfarrer Karlhubert Wickert und anderen Initiatoren ins Leben gerufen und findet seitdem wachsenden Zuspruch, sonntäglich kommen durchschnittlich 100 Erwachsene und zunehmend Kinder. Diakon Gerhard Welz, geistlicher Begleiter der Aktion: „Alle Spenden und somit auch die heutige Summe sind für die Beschaffung von Lebensmitteln für die Aktion  Sonntagstisch bestimmt.“


Lilo Mayer und der Christlich Ambulante Hospizdienst an der Nahe freuten sich sehr über die großzügige Zuwendung von 1.333 Euro. Das 45- köpfige Team der Ehrenamtlichen begleitet Menschen auf ihrem letzten Lebensweg zu Hause. Sie bieten einfühlsame und verlässliche Begleitung für die Sterbenden und deren Angehörige. Lilo Mayer erläuterte die Verwendung des Geldbetrages: „Um eine gleichermaßen menschlich wie fachlich kompetente Begleitung sein zu können, durchlaufen die Ehrenamtlichen eine intensive Ausbildung. Dort werden  palliativ-pflegerische, soziale und ethische Aspekte erörtert. Einen Teil der großzügigen Geldspende wird in diese wichtige Ausbildung fließen, während der andere  Teil für den Ausbau einer Bibliothek verwendet werden soll und somit der Weiterbildung der Ehrenamtlichen dient.“


Seit über 20 Jahren kümmern sich Mitarbeiterinnen und Ehrenamtliche im Café Bunt mit der Notunterkunft, dem Tagesaufenthalt und Beratungsangeboten um wohnungslose und von Wohnungslosigkeit bedrohte Frauen. Die Beratungs- und Unterstützungsaufgaben sind sehr vielfältig, denn die meist jungen Frauen benötigen Begleitung und Unterstützung in vielen Alltagssituationen.

„Das Café Bunt möchte eine Wohnung für zwei bis drei Personen kaufen und einrichten. Sie soll in Not geratenen, jungen Frauen die Möglichkeit bieten, in das normale Leben hineinzuwachsen, mit dem Ziel, nach möglichst kurzer Zeit selbständig in einer eigenen Wohnung leben zu können,“ so Doris Häfner-Kairo, stellvertretende Leiterin des Café Bunt, die sich sehr herzlich beim MAV-Team für den großzügigen Scheck über 1.333 Euro bedankte.

Für das Krankenhaus St. Marienwörth nahm neben Verwaltungsdirektor Helmut Ziegler die Abteilungsleiterin der Inneren Abteilung, Doris Borzutzky, einen Scheck über 500 Euro entgegen. Sie ist Mitglied im Organisationsteam des Weihnachtsbasares und hat in diesem Jahr selbst einen Vorschlag zur Spendengeldverwendung eingebracht.
Auf „ihrer“ Inneren Abteilung im ersten Stock möchte sie gerne ganz besondere Bilder für die Patienten aufhängen. Diese Abteilung im sogenannten „Altbau“ im St. Marienwörth ist die erste, die grundsaniert worden ist. Frau Borzutzky freute sich über 500 Euro für das Bilderprojekt „Mensch“: „Ich möchte ganz bewusst Fotos zum Thema Mensch auswählen, denn das ist unser zentrales Thema im Krankenhaus.“

 

In diesem Zusammenhang bedankte sich Herr Ziegler sowohl beim Orgateam, welches seit Jahren die Vorbereitung und Durchführung des Weihnachtsbasars  vorbildlich vornimmt und die Spendenempfänger mit Bedacht aussucht, als auch bei allen Mitarbeitern des Krankenhauses St. Marienwörth, die mit Ihrem Verzicht auf Weihnachtspräsente die eigene Spendenbeteiligung in Höhe von 1.500 Euro ermöglicht haben.

 

Dominic Ginkel resümierte: „ Ich bin sehr froh, dass wir nun bereits zum 17. Mal soziale, caritative Projekte in Bad Kreuznach und der Region Bad Kreuznach unterstützen konnten und hoffe, dass wir dies auch noch einige Jahre fortsetzen können. Ganz besonders möchte ich im Namen der MAV dem ORGA Team und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Krankenhauses St. Marienwörth danken, die den Weihnachtsbasar erst möglich machen.“
Das MAV ORGA - Team 2017 bestand aus Hildegard Stehl, Anne-Christin Koch, Marion Schmidt, Doris Borzutzky, Rosa Maria Oho, Elke Butz, Kareen Hauch und Dominic Ginkel.

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02.01.2018

Zwei Neujahrsbabys in St. Marienwörth

Alisa Potratz (links), die selbst als Hebamme in St. Marienwörth arbeitet, und Daniel Kaufhold (r.) mit ihren Kindern Victoria und Elrik Josef.

Das erste Baby des Jahres 2018 im Krankenhaus St. Marienwörth heißt Elrik Josef. Am Neujahrsmorgen wurde er um 9.25 Uhr per Kaiserschnitt geboren. Mit dem großen Bruder Johann Tobias freuen sich die Eltern Katharina und Daniel Kaufhold aus Guldental. Der kleine Elrik wog bei seiner Geburt 3360 Gramm und war 52 Zentimeter groß. „Das Schöne ist, dass auch einige meiner Freundinnen entweder gerade entbunden haben oder bald entbinden werden. Von daher werden die Kinder gemeinsam aufwachsen und wir können uns als Mütter gut austauschen“, berichtet Katharina Kaufhold.

Um 15.58 Uhr folgte dann mit Victoria Potratz das zweite Neujahrsbaby. Die Eltern Alisa und Thomas Potratz wohnen in Wöllstein und das Besondere an dieser Geburt ist der Arbeitsplatz der Mama. Denn Alisa Potratz ist seit vier Jahren selbst Hebamme im Krankenhaus St. Marienwörth. „Natürlich kennt man Vieles aus dem Berufsalltag, aber nun hat man nochmal ein ganz anderes Gespür dafür, wie sich das genau anfühlt“, erklärt Alisa Potratz lächelnd. Victoria, die entspannt in Mamas Armen liegt, wog bei Geburt 3020 Gramm und war ebenfalls 52 Zentimeter groß.

Neben den beiden Neujahrsbabys ist auch an Silvester ein weiteres Baby in St. Marienwörth zur Welt gekommen. Damit sind es im Jahr 2017 insgesamt 531 Babys und damit erstmals seit dem Jahr 2000 wieder über 500 Neugeborene.
 

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15.12.2017

Trude Wermter-Pörksen als Patientenfürsprecherin verabschiedet

Herzlichen Dank an die langjährige Patientenfürsprecherin Trude Wermter-Pörksen sagen Vorstand der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz und Direktorium St. Marienwörth (v. links) 1. Joachim Domann, 2. Helmut Ziegler, 5. Prof. Dr. Volker Schmitz, 8. Dr. Matthias Bussmann, 9. Bruder Bonifatius Faulhaber und 10. Bruder Ulrich Schmitz

Krankenhausaufenthalte gehen meist mit besonderen Lebenssituationen einher. Betroffene sind verunsichert und müssen sich manchmal auch mit starken Veränderungen in ihren Lebensumständen abfinden. Dann ist es gut, wenn neben dem Behandlungsteam und dem eigenen sozialen Umfeld eine Ansprechpartnerin da ist, die sich für diese Menschen einsetzt.

Genau diese Aufgabe nimmt Trude Wermter-Pörksen seit 1. Juli 2004 wahr. In ihrem Ehrenamt als Patientenfürsprecherin am Krankenhaus St. Marienwörth steht sie für alle Fragen und Anliegen der Patienten zur Verfügung und setzt sich für deren Belange ein. Dabei hat sie nicht nur regelmäßige Sprechstunden im Haus angeboten, sondern war auch immer telefonisch oder persönlich ansprechbar.

Nach dieser langen Zeit legt sie ihr Ehrenamt zum Ende des Jahres nieder, um sich stärker um die Familie und insbesondere die Enkelkinder kümmern zu können. Trotz aller Vorfreude auf mehr Freizeit, wird sie ihre Arbeit im Krankenhaus sicher auch ein bisschen vermissen.

„Ich habe diese Aufgabe sehr gern wahrgenommen, weil sie den Menschen in St. Marienwörth einen konkreten Nutzen gebracht hat. Es war mir immer wichtig, alle Beteiligten ins Boot zu holen, um Fragen oder Probleme schnell und unbürokratisch lösen zu können“, so Trude Wermter-Pörksen. „Dabei geht es keineswegs immer nur um Kritik, sondern die Kollegen hier vor Ort und auch ich bekommen genauso oft auch Dankbarkeit entgegen gebracht.“

Für das Ehrenamt der Patientenfürsprecherin gibt es übrigens eine kleine Aufwandsentschädigung, die Trude Wermter-Pörksen seit jeher für den Freundschafts- und Förderverein St. Marienwörth spendet. So unterstützt sie das Haus nicht nur durch ihre Arbeit, sondern auch finanziell bei der Erfüllung seiner Aufgaben.
 
„Wir sind sehr dankbar, dass Trude Wermter-Pörksen diesen Weg so lange mit uns gegangen ist“, erklärt Bruder Bonifatius Faulhaber, Vorstandsvorsitzender der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz.
„Wir wünschen ihr natürlich alles Gute für den kommenden Lebensabschnitt und sind sicher, dass der über Jahre gewachsene Kontakt zu unserem Haus auch in Zukunft bestehen bleiben wird.“

Das jahrelange Engagement und den einfühlsamen Umgang mit den Patienten würdigen die Franziskanerbrüder mit der Verleihung der Silbernen Ehrennadel an Trude Wermter-Pörksen durch Generalsuperior Bruder Ulrich Schmitz.

„Unseren Leitsatz „den Menschen nahe“ hat Trude Wermter-Pörksen über Jahre hinweg konsequent gelebt. Mit ihrer freundlichen und verbindlichen Art hat sie den Patienten bei Problemen konsequent zur Seite gestanden. Damit war sie ein wichtiges Bindeglied zwischen Ärzten, Pflegenden und Patienten. Dafür möchten wir uns mit dieser Auszeichnung ganz herzlich bedanken“, so Bruder Ulrich. 
 
 

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