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Aktuelles
03.07.2017

Neugestaltung des Stillzimmers -

: Abteilungsleitung Nicole Leuteritz (2.v.l.) und Kinderkrankenschwester Annika Weis (r.) freuen sich über die Neugestaltung des Stillzimmers, die durch die Unterstützung der Bruder Jakobus Wirth Stiftung, hier vertreten durch Bruder Matthias Equit (l.) und Prinzessin Friederike zu Salm-Salm mit Söhnchen Anton (2.v.r.), möglich wurde.

Das Stillzimmer auf der Neugeborenenabteilung des Krankenhauses St. Marienwörth ist ein idealer Rückzugsort für junge Mütter und ihre Babys. Hier finden sie die nötige Ruhe, um  ihre Kinder zu stillen und erfahren wertvolle Hilfestellungen durch die examinierten Kinderkrankenschwestern, die im benachbarten Kinderzimmer jederzeit abrufbar sind.

Durch die finanzielle Unterstützung der Bruder Jakobus Wirth-Stiftung in Höhe von 5.000,-- Euro konnte das Stillzimmer nun neu gestaltet werden. Unter der Federführung der beiden Kinderkrankenschwestern Annika Weis und Nadine Studt wurde ein neues Farbkonzept entwickelt, damit der Raum mehr Wohnlichkeit ausstrahlt. Darüber hinaus konnten eine Couch und zwei neue Stillsessel angeschafft werden, die den Müttern eine angenehmere Haltung zum Stillen ermöglichen.  Mitwippend wie ein Schaukelstuhl bieten die Sessel großen Komfort und lindern mögliche Rückenschmerzen nach der Geburt. Neben der Sitzgruppe sorgen auch neue Gardinen, Lampen sowie Bilder und andere Dekorationsgegenstände dafür, dass die Mütter sich hier rundum wohlfühlen können.

Angeregt wurde die Umgestaltung des Raumes auch von Prinzessin Friederike zu Salm-Salm, die nicht nur Kuratoriumsmitglied der Bruder Jakobus Wirth-Stiftung ist, sondern erst vor kurzem hier in St. Marienwörth entbunden hat. Sie weiß aus eigener Erfahrung, dass so eine Rückzugsmöglichkeit wie das Stillzimmer nach einer Geburt enorm wichtig ist: „Hier kann man sich voll und ganz seinem Kind widmen, erhält auf Wunsch Begleitung durch die Kinderkrankenschwestern oder kann auch mit anderen Müttern zwanglos in Kontakt treten. Eine wohltuende Atmosphäre, wie sie jetzt durch die Umgestaltung erreicht wurde, ist dabei natürlich auch sehr zuträglich.“

Maßnahmen wie diese werden von den Kostenträgern nicht übernommen, so dass der Beitrag der Stiftung in solchen Fällen natürlich besonders willkommen ist. Die Bruder Jakobus Wirth-Stiftung wurde 2006 gegründet und fördert seitdem  die Alten-, Jugend- und Behindertenhilfe in den Einrichtungen der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz.

„Die Stiftung, die nach dem Gründer unserer Gemeinschaft Bruder Jakobus Wirth benannt ist, hat es sich zum Ziel gesetzt, die Lebensqualität der uns anvertrauten Menschen zu verbessern. Deshalb unterstützen wir zum Beispiel die Anschaffung von Bewegungsgeräten für Menschen mit Behinderung in Kloster Ebernach, die Anlage eines Garten der Generationen im Mutterhaus in Hausen an der Wied oder eben auch hier die Umgestaltung des Stillzimmers an St. Marienwörth“, erklärt Bruder Matthias Equit, Vorstandsmitglied der Stiftung und Superior des Konventes in Bad Kreuznach.

Weitere Informationen zur Stiftung erhalten Sie auf www.bruder-jakobus-wirth-stiftung.de.
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27.06.2017

Buchautorin Monika Bechtel zu Gast beim Gesprächskreis Demenz am 18. Juli

Die Buchautorin Monika Bechtel referiert über verschiedene Verlaufsformen einer Demenz und den Umgang mit Betroffenen im Alltag. Sie berichtet über persönliche Erfahrungen mit ihrer an Demenz erkrankten Mutter und ihrer Tätigkeit als ehrenamtliche Mitarbeiterin und Moderatorin einer Selbsthilfegruppe für pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz.

ACHTUNG: Ausnahmsweise findet die Veranstaltung nicht im Haus St. Josef statt! Herzliche Einladung ins Haus der SeniorInnen am 18. Juli um 19 Uhr, Veranstaltungsraum, Mühlenstr. 25, 55543 Bad Kreuznach, Anmeldung unter 0671/ 372-1304.
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27.06.2017

Infobüro Demenz schult ehrenamtliche Helfer

Einrichtungsleiter von den Häusern Maria Königin und St. Josef, Michael Hartmann (6. V. links) und Leiterin des Infobüro Demenz, Irini Langensiepen (16. v. links) inmitten der Ehrenamtsgruppe

Der Einladung von Einrichtungsleiter Michael Hartmann war Irini Langensiepen vom Infobüro Demenz sehr gerne gefolgt und hatte Ende Juni einen informativen Nachmittag mit Vortrag und Austausch vorbereitet. Zu diesem Nachmittag waren 15 ehrenamtliche Helfer und Interessierte aus den Häusern St. Josef in Bad Kreuznach und Haus Maria Königin in Kirn ins Haus St. Josef gekommen.

Vermittelt wurde vor allem ein Grundwissen über das Krankheitsbild Demenz, aber auch, Hilfestellung im Bereich der Kommunikation und des täglichen Umgangs mit erkrankten Bewohner zu geben.

Michael Hartmann, Einrichtungsleiter beider Altenhilfeeinrichtungen, erläutert: „Wir benötigen engagierte Leute, die das Thema Demenz in der Gesellschaft noch weiter enttabuisieren und in unseren stationären Einrichtungen den Menschen mit Demenz schöne und intensive Momente schenken. All dies macht unsere ehrenamtlichen Helfer aus! Daher ist es uns ein Anliegen, ihnen Inhalte mit an die Hand zu geben, welche dabei helfen, dem Betroffenen respektvoll, kompetent und auf gleicher Augenhöhe zu begegnen.“
Irini Langensiepen begleitet und berät alle Altenhilfeeinrichtungen der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz und kennt auch die Herausforderungen dabei für das Ehrenamt. Sie wertschätzt das Engagement sehr und weiß, dass die ehrenamtlichen Helfer einen großen Beitrag leisten, um das Leben der Bewohner aufzuwerten: „Die zwischenmenschlichen Kontakte sind unersetzlich und ein ganz wichtiger Bestandteil im Alltag.“

Der informative und gesellige Nachmittag fand sehr großen Anklang, weitere Schulungen sind geplant.

Wer sich gerne ehrenamtlich in Form von Besuchs- und Begleitdiensten, Gestaltung von Vorlese-, Gesprächs- und Spielstunden in einem der beiden Häuser engagieren möchte, wendet sich bitte an: Einrichtungsleiter Michael Hartmann
Tel.: 0671/372-7011 oder Tel.: 06752/155-0
mail: michael.hartmann@haus-stjosef.de oder  michael.hartmann@haus-mariakoenigin.de
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13.06.2017

Fachtag in Rheinböllen

Alle Projektverantwortlichen freuten sich mit den Organisatoren und Hauptredner Dr. Henning Scherf (3.v.l.) über den gelungenen Fachtag zum Thema gemeinschaftliches Wohnen.

Am 9. Juni veranstalteten die Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz, die Stadt Rheinböllen und die Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. einen Fachtag unter dem Motto „Gemeinschaftliche Wohnformen im ländlichen Raum“. Rund 100 Zuhörer nutzten die Gelegenheit, um sich über Wohnprojekte in der Region, mögliche Rechtsformen und grundsätzliche Voraussetzungen für ein erfolgreiches Zusammenleben zu informieren. Zunächst begrüßten Stadtbürgermeisterin Bernadette Oberthür, Bruder Bonifatius Faulhaber, Vorstandsvorsitzender der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz, und Thomas Pfundstein von der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz die zahlreichen Zuschauer. Alle drei betonten die Notwendigkeit solcher Veranstaltungen, um dem Thema „Wohnen im Alter“ den nötigen Raum zu verschaffen. An diese Forderung knüpfte auch Hauptredner Dr. Henning Scherf, ehemaliger Bürgermeister der Stadt Bremen an. Er lebt selbst seit 30 Jahren in einem Wohnprojekt und konnte deshalb viele statistische und grundlegende Aussagen mit eigenen Erfahrungsberichten verbinden. „Die Alten gehören in die Mitte der Gesellschaft, sie wollen beteiligt werden und sich einbringen. Das ist eine Aufgabe, die wir alle gemeinsam in Zukunft leisten müssen“, lautete eine seiner Forderungen. Wie so etwas in der Praxis aussehen kann, stellte Liane Jung, Gesamtleitung Stadtteilkoordination bei den Franziskanerbrüdern vom Heiligen, im Anschluss dar. Unter dem Motto „Einen alten Baum verpflanzt man nicht“ machte sie deutlich, wie die Arbeit eines Stadtteilkoordinators die Vernetzung von Akteuren in einem Stadtgebiet wie Bad Kreuznach Süd-West  voranbringen kann. Davon profitieren insbesondere die älteren Menschen, die solange wie möglich in ihrem gewohnten Lebensumfeld bleiben möchten. Als nächstes Praxisprojekt präsentierten Marion Albrecht und Kornelia Nehring von der  Initiative „InGe – individuell wohnen, gemeinsam leben“ ihr Wohnprojekt, das voraussichtlich im Lauf des Jahres 2018 in Kastellaun realisiert werden soll. Dabei machten sie deutlich, dass Wohnprojekte in der öffentlichen Wahrnehmung oft mit Senioren-Wohngemeinschaften gleichgesetzt werden. Ihnen geht es aber um einen Wohnansatz, in dem alle Altersgruppen vertreten sind und voneinander profitieren können.   Projektkoordinatorin Elke Prämaßing stellte abschließend die „Villa Clara – Alternativ und ländlich Wohnen im Biebertal“ vor. Das Besondere dieser geplanten Wohn-Pflege-Gemeinschaft ist der Zusammenschluss mehrerer Gemeinden, die auch über Verbandsgemeindegrenzen hinweg kooperieren. Ziel der Initiative ist es, dass pflege- oder betreuungsbedürftige Menschen aus den teilnehmenden Kommunen in ihrem gewohnten dörflichen Umfeld versorgt werden können. Dabei liegt ein Fokus auf der Selbstbestimmung der Bewohner und der Möglichkeit, auf individuelle Bedürfnisse im Tagesablauf eingehen zu können. „Uns als Stadt Rheinböllen ist es wichtig, mit Fachleuten aus diesem Bereich, aber auch mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen, um gemeinsam zukunftsfähige Ideen zu entwickeln, die das Leben und Wohnen in Rheinböllen und Umgebung attraktiv machen“, erklärt Stadtbürgermeisterin Bernadette Oberthür. Und Bruder Bonifatius Faulhaber ergänzt: „Der demographische Wandel ist längst Realität geworden. Wir brauchen die Vernetzung verschiedener Träger im Gesundheits- und Sozialwesen, um die anstehenden gesellschaftlichen Veränderungen meistern zu können.“ Unterstützt wurde die Veranstaltung von der Gewobau - Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft Bad Kreuznach mbH, der Kreissparkasse Rhein-Hunsrück, der Volksbank Rheinböllen eG, der Stadtwerke GmbH Bad Kreuznach, der Herbert Dillig GmbH & Co. KG sowie der Bäckerei Steigerwald. Alle Präsentationen des Fachtages finden Sie hier. 
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24.05.2017

Gilda Mavinga verstärkt Team in BME

Gilda Mavinga (M.) wird künftig eng mit Marlene Jänsch (l.) zusammenarbeiten. Liane Jung (r.) ist Gesamtleitung für das Projekt "Zuhause im Stadtteil".

Bereits seit Februar gibt es mit Marlene Jänsch eine Stadtteilkoordinatorin mit einem Stellenumfang von fünfzig Prozent für Bad Münster am Stein-Ebernburg. Nun konnte auch die zweite halbe Stelle mit Gilda Mavinga besetzt werden, die seit 15. Mai das Team verstärkt. Ihr inhaltlicher Schwerpunkt wird im Bereich Geflüchtete und Jugendliche liegen, denn nicht nur ältere Menschen wünschen sich mehr Unterstützung und Begegnung im Stadtteil, sondern auch die jüngeren Generationen und Menschen, die in Deutschland Zuflucht finden.  

„Die Herausforderungen einer Integration in die deutsche Gesellschaft erlebe ich natürlich auch persönlich und als Mutter von drei schulpflichtigen Kindern. Um meinen Kindern eine gute Integration zu ermöglichen, engagiere ich mich zum Beispiel in einer Kindergottesdienstgruppe in Bad Sobernheim.  Ich freue mich sehr auf die Arbeit mit den Menschen hier im Stadtteil und insbesondere mit Geflüchteten und Jugendlichen“, erklärt Gilda Mavinga.

Die 37-jährige Sozialpädagogin stammt aus dem Kongo und ist im November 2015 im Rahmen der Familienzusammenführung gemeinsam mit ihren drei Kindern nach Odernheim am Glan gezogen. Sie hat ihr Philosophiestudium an der Katholischen Universität Kongo in Kinshasa  mit einer Lehrbefähigung absolviert und dort auch als Assistentin mit Lehrbeauftragung gearbeitet. Darüber hinaus besitzt sie langjährige Berufserfahrung in der Beratungs- und Bildungsarbeit, unter anderem als Öffentlichkeitsreferentin beim World Wildlife Fund (Kenya) und zuletzt bei der UNO Friedensmission MONUSCO in ihrem Heimatland. Kürzlich hospitierte sie beim Ausländerpfarramt Bad Kreuznach und begleitete dort Geflüchtete und Menschen mit Migrationshintergrund. Sie spricht mehrere Sprachen, was ihr bei ihrer neuen Aufgabe ebenfalls zugute kommen wird.

Gilda Mavinga möchte zuallererst ein regelmäßiges Begegnungscafé mit Beratungsmöglichkeit anbieten, zu dem alle Stadtteilbewohner schon jetzt herzlich eingeladen sind. Auch Angebote in Zusammenarbeit mit dem Jugendhaus „Mühle“ in Bad Kreuznach, insbesondere künstlerisch-kulturelle und generationsübergreifende Projekte sind in der Begegnungsstätte Vielfalt geplant. Ortsvorsteherin Dr. Bettina Mackeprang freut sich, dass nun auch die zweite halbe Stelle der Stadtteilkoordination besetzt werden konnte: „Das Angebot im Bereich der Seniorenarbeit wird sehr gut angenommen, aber bislang hat ein Ansprechpartner für die Jugend- und Integrationsarbeit gefehlt. Es ist ein großes Glück für uns, dass wir Gilda Mavinga dafür gewinnen konnten und ich bin sicher, dass wir hier vor Ort auch einige Ehrenamtliche als Unterstützung für sie finden werden.“ Begleitet wird das Projekt „Zuhause im Stadtteil“ durch eine Steuerungsgruppe, die sich aus Vertretern der Stadtverwaltung, der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz mit dem ortsansässigen St. Antoniushaus und der Gesamtleitung Stadtteilkoordination, der Ortsvorsteherin Dr. Bettina Mackeprang, dem DRK Alten- und Pflegeheim, den evangelischen und katholischen Kirchengemeinden,  der Geriatrischen Fachklinik Rheinhessen Nahe, dem Verkehrsverein Rheingrafenstein, dem Verein Schönes BME und der Schwimmbadgenossenschaft zusammensetzt. Finanziert wird die Stelle aus Mitteln der Deutschen Fernsehlotterie, der Stadt Bad Kreuznach und der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz.
 
Das Büro ist jetzt an fünf Tagen von Montag bis Freitag besetzt. Sprechzeiten sind montags von 14 bis 16 Uhr sowie mittwochs von 10 bis 12 Uhr.
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27.04.2017

Boys´day in der Mühlenstraße in Bad Kreuznach - St. Josef und St. Marienwörth

Angeleitet von Agnes Baumgärtner, Gesundheits- und Krankenpflegerin, (links) und Henrike Beier, Dipl. Medizinpädagogin, übten die Jungs die stabile Seitenlage im Medienraum St. Marienwörth

Am diesjährigen „boys´day“ tummelten sich in der Mühlenstraße in der Altenhilfeeinrichtung Haus St. Josef und Krankenhaus St. Marienwörth, beide in Trägerschaft der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz, insgesamt 16 Jungen im Alter zwischen 10 und 14 Jahren.
Schüler verschiedener Schulen aus Bad Kreuznach, Wörrstadt, Idar-Oberstein, Bingen, Meisenheim und Stromberg waren einen Vormittag lang in verschiedenen Bereichen im Altenheim und Krankenhaus unterwegs, um einen kleinen Einblick in Pflege- und pflegenahe Berufe zu bekommen. Einige Jungs waren Mitarbeitersöhne, die einmal in das Berufsumfeld ihrer Eltern reinschauen wollten.

Im Haus St. Josef hatten sich Bruder Roman Maria, Seelsorger, und Krankenschwester Denise Mochow sehr gut auf den Vormittag vorbereitet.
Nachdem sie den 5 Jungs mithilfe von Handschuhen, verschmierten, eingetrübten Brillen, Hörgeräten und Gehhilfen einige Einschränkungen im Alter nähergebracht hatten, bekamen sie einen Einblick in die Pflege. Im Anschluss wurden im benachbarten Krankenhaus St. Marienwörth die Abteilungen Physio- und Logopädie vorgestellt und der Einsatz verschiedener Hilfsmitteln ausprobiert. Nach der Stippvisite in der Notaufnahme und Schockraum waren die Jungs mit großem Eifer und Spaß dabei, sich gegenseitig einzugipsen.
Bruder Roman Maria findet den boys´day sehr wichtig: „Wir stellen an diesem Vormittag den Jungen eine ganze Palette an Berufen vor, die im Altenheim und Krankenhaus agieren. Es ist wichtig, möglichst früh die Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten zu bewerben und wir hoffen darauf, dass sich der ein oder andere Junge zunächst zum Praktikum und dann zur Ausbildung bei uns anmeldet.“

Im St. Marienwörth machte die aufgeweckte 11-köpfige Jungengruppe zunächst einen kleinen Erste-Hilfe-Kurs. Dabei wurden sie von Agnes Baumgärtner, Gesundheits- und Krankenpflegerin, und Henrike Beier, Dipl. Medizinpädagogin, liebevoll und professionell angeleitet und hatten viel Spaß dabei. Bei Erklärungen zur stabilen Seitenlage, Puls tasten und vielem mehr fanden die Buben spielerisch den Zugang zum Thema Pflege und Fürsorge.
Nach einem kleinen Rundgang durch die verschiedenen Abteilungen im Krankenhaus hatten die Jungs einen Heidenspaß beim Verbände anlegen.

Nach dem intensiven Vormittag waren alle Jungs zum gemeinsamen Mittagessen in der Cafeteria im Krankenhaus St. Marienwörth eingeladen.
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27.04.2017

Kinoveranstaltung zum Thema Demenz wieder ein voller Erfolg

Promintente Teilnehmer bei der Jubiläumsveranstaltung von links: 2. Bodo Beuchel, Regisseur des Films „Villa Mathildenhöhe“ und 4. Sabine Bätzing-Lichtenthäler, Ministerin für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie

Zum zehnten Mal hatte das Infobüro Demenz der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz zu einem Kino- und Informationsabend das Fachpublikum, Betroffene, Angehörige und Interessierte ins Cineplex Bad Kreuznach eingeladen und 330 waren gekommen.

Die diesjährige Filmauswahl fiel auf den Dokumentarfilm „Villa Mathildenhöhe“.
Bodo Beuchel,  Regisseur und von Hause aus Krankenpfleger, war von der einzigartigen Atmosphäre in der Darmstädter Wohngemeinschaft für Menschen mit Demenz sehr angetan und so entstand der informative  Dokumentarfilm.  Die Initiative „Villa Mathildenhöhe“ entstand 2006 durch eine Gruppe von Angehörigen, die ihren Familienmitgliedern ein am häuslichen Alltag orientiertes Lebensumfeld bieten möchten - für jedes Stadium und jede Form der Demenz.

Nach der Begrüßung durch Liane Jung, der ehemaligen, und Irini Langensiepen, der jetzigen Leiterin des Infobüros Demenz, stellten sich Sabine Bätzing-Lichtenthäler, Ministerin für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie, und Bruder Bonifatius Faulhaber, Vorstandsvorsitzender der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz, den Fragen von Moderatorin Alexandra Markus, Stabsstelle Unternehmenskommunikation bei den Franziskanerbrüdern vom Heiligen Kreuz.

Die Ministerin lobte ausdrücklich das Leuchtturmprojekt der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz, die sich seit mehr als 10 Jahren dem Thema Demenz widmen. Das kostenfreie Beratungsangebot des Infobüros Demenz stellt für Rat-und Hilfesuchende eine ganz wichtige Anlaufstelle dar. Hier werden Betroffene rund um das Thema Demenz professionell beraten und begleitet. Gemeinsam mit Partnern engagieren sich die Franziskanerbrüder ebenfalls im Rahmen der Demenzfreundlichen Kommune. Dabei geht es  um die Integration von Menschen mit Demenz in den Gemeinden und darum, pflegende Angehörige langfristig zu unterstützen. Irini Langensiepen, die seit 2016 das Infobüro Demenz leitet, resümiert:  „Die Ziele unserer  Kinoveranstaltungen lagen in den vergangenen Jahren darin, die Gesellschaft über diese Erkrankung auf eine niedrigschwellige Art und Weise zu informieren und auf die Bedürfnisse von pflegenden Angehörigen sowie Betroffenen aufmerksam zu machen. In diesem Jahr war es uns wichtig, über Versorgungsformen für Menschen mit Demenz zu informieren, daher haben wir uns bewusst für den Dokumentarfilm Villa Mathildenhöhe entschieden. Uns war auch bewusst, dass dieser Film sehr speziell ist und nicht die breite Öffentlichkeit ansprechen wird, sondern eher Fachkräfte und wenige Betroffene. Umso mehr überraschte es mich, dass sich viele Kinobesucher - darunter viele Betroffene- rund um das Thema WGs austauschten und nähere Informationen zum Gründen einer WG bei den Experten vor Ort einholten. Demzufolge blicke ich auf eine sehr gelungene Veranstaltung zurück.“ Im Anschluss an den Film nahmen viele Interessierte das breite Informationsangebot im Foyer des Cineplex Bad Kreuznach wahr. Bei Sekt und Selters wurde sich rege mit den Experten des Infobüros Demenz, der Alzheimer Gesellschaft, der Pflegestützpunkte Bad Kreuznach und Bad Sobernheim/Meisenheim und der Bewegungswahrnehmung (Kinaesthetics)  ausgetauscht.


Irini Langensiepen ist unter der Telefonnummer (0671) 372-1304 zu erreichen, weitere Infos unter: www.infobuero-demenz.de


Das Infobüro Demenz wird ausschließlich durch die Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz und von Spenden finanziert.

Spendenkonto:
Sparkasse Rhein-Nahe
Int. Bank Acc. DE21 5605 0180 0000 0495 02
Swift-BIC MALADE51KRE
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