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Aktuelles
04.10.2017

Verstärkung für das MVZ Nahe

Vorstand Joachim Domann (l.), Verwaltungsdirektor Helmut Ziegler (r.) und der Ärztliche Leiter des MVZ Nahe, Dr. Jan Krög (2.v.l.) begrüßen Daphne Fournell (2.v.r.) als neue Ärztin am Medizinischen Versorgungszentrum.

Das Medizinische Versorgungszentrum Nahe (MVZ Nahe) am Krankenhaus St. Marienwörth besteht seit 2013 und bietet Patienten die hausärztliche Versorgung an. Die Leitung des Zentrums hat Dr. med. Jan Krög inne. Da die Patientenzahl des MVZ sich weiter sehr positiv entwickelt, verstärkt Daphne Fournell ab dem 1. Oktober 2017 das Team der Praxis als zweite Fachärztin.

Ihr Studium der Humanmedizin hat Daphne Fournell in Gießen absolviert, nachdem sie vorher bereits eine Ausbildung zur examinierten Krankenschwester abgeschlossen hatte. Die Facharztausbildung hat sie dann am Krankenhaus St. Marienwörth durchlaufen und sich als Assistenzärztin in der Inneren Abteilung einen sehr guten Überblick über das in einer Hausarztpraxis notwendige Spektrum verschafft.

„Als Hausärztin kann man Patienten über einen langen Zeitraum betreuen und ein echtes Vertrauensverhältnis zu ihnen aufbauen. Deshalb freue ich mich auf die künftige Arbeit als Hausärztin, auch gerade hier im Team des MVZ, das ich ja durch meine Arbeit im Krankenhaus St. Marienwörth auch schon länger kenne", so Daphne Fournell.

Joachim Domann, Kaufmännischer Vorstand der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz, und Helmut Ziegler, Verwaltungsdirektor des Krankenhauses, freuen sich über die personelle und fachliche Unterstützung im MVZ-Team. „Durch unser Medizinisches Versorgungszentrum bekommen unsere Patientinnen und Patienten in kurzer Zeit eine hervorragende Diagnostik und wenn nötig, kann diese durch die Infrastruktur des Krankenhauses jederzeit ergänzt werden. Durch die Erfahrung unserer beiden Ärzte sowohl im niedergelassenen wie auch im Krankenhausbereich ist eine umfassende Betreuung gewährleistet und sichert den Behandlungserfolg ohne lange Wartezeiten", erläutert Helmut Ziegler.

Das MVZ Nahe ist für Kassen- und Privatpatienten im Haus St. Elisabeth in der Mühlenstraße 37 in Bad Kreuznach zu finden. Patientinnen und Patienten können sich mit und ohne Überweisung möglichst nach Terminvereinbarung unter der Telefonnummer (0671) 372-1443 an die Ärzte wenden.

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29.09.2017

Diabeteszentrum rezertifiziert

Verwaltungsdirektor Helmut Ziegler, Dr. Marcus Dahlem, Silke Böhmer, Chefarzt Prof. Dr. Volker Schmitz und Dr. Matthias Bussmann (v.l.n.r.), Medizinischer Vorstand der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz, freuen sich über die Auszeichnung der Deutschen Diabetes Gesellschaft

Diabetes ist mit über sechs Millionen betroffenen Menschen die Volkskrankheit Nr. 1 in Deutschland. Um eine qualitativ hochwertige Versorgung für diese Patienten zu gewährleisten, zertifiziert die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) Einrichtungen, die eine ganze Reihe von Anforderungen in der medizinischen Versorgung erfüllen müssen. Das Krankenhaus St. Marienwörth hat jetzt von der DDG diese Anerkennung als „Zertifiziertes Diabeteszentrum DDG“ zum dritten Mal erhalten.

Bereits seit dem Jahr 2011 ist das Krankenhaus in Trägerschaft der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz als „Stationäre Behandlungs-einrichtung für Patienten mit Typ 2 Diabetes“ von der DDG anerkannt. 2014 kam die Zertifizierung für Patienten mit Typ 1 Diabetes dazu, die nun beide ein weiteres Mal bestätigt wurden.

Beim Diabetes Typ 1, der seltener vorkommt als der Typ 2, fehlt das Hormon Insulin. Bei Diabetes Typ 2 kann die Bauchspeicheldrüse zwar noch Insulin herstellen, aber entweder wirkt das Hormon im Körper nicht richtig oder die produzierte Menge reicht nicht aus, um den Bedarf zu decken. Das Krankenhaus St. Marienwörth ist als diabetologisches Schwerpunktkrankenhaus Anlaufstelle für beide Patientengruppen. Zum Expertenteam gehören neben dem Diabetologen Dr. Marcus Dahlem die beiden Diabetesberaterinnen Silke Böhmer und Beate Spreuer. Das Team bietet ambulante und stationäre Schulungen für alle Menschen mit Diabetes und deren Angehörige an und ist Mitglied im Schulungsverein für Menschen mit Diabetes.

„Wir bieten hier eine optimale Verzahnung zwischen dem ambulanten und stationären Bereich“, erklärt Dr. Marcus Dahlem. „Die Schulungen unterstützen Patienten in ihrem Alltag zuhause, aber wenn ein Krankenhausaufenthalt unumgänglich ist, halten wir hier eine eigene Schwerpunktstation mit entsprechenden Fachkräften vor.“ Auf dieser speziellen Station werden alle Formen von Diabetes und ihre Folgekrankheiten behandelt. Hier finden bei Bedarf tägliche Informationen, Beratungen und Visiten durch die Mitglieder des Diabetes-Teams oder durch speziell ausgebildete Pflegekräfte statt. Gerade auch bei typischen Begleiterscheinungen der Diabetes wie dem diabetischen Fuß gibt es mit dem fußchirurgischen Team um Oberarzt Dr. Peter Garay weitere Spezialisten am Haus. Eine enge Vernetzung besteht mit der Diabetologischen Schwerpunktpraxis Bosenheim sowie mit Fachdisziplinen außerhalb des Krankenhauses.

„Es ist uns wichtig, dass wir die hohe Behandlungsqualität für unsere Patienten auch durch Zertifizierungen der entsprechenden Fachgesellschaften bestätigen lassen“, so Dr. Matthias Bussmann, Medizinischer Vorstand der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz. „Deshalb sind wir stolz darauf, diese Zertifizierung von der Deutschen Diabetes Gesellschaft erneut zu erhalten und bedanken uns bei Dr. Dahlem und seinem Team für das große Engagement.“

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12.09.2017

Examen erfolgreich absolviert

Strahlende Gesichter bei den elf Absolventinnen der Gesundheits- und Krankenpflegeschule am Krankenhaus St. Marienwörth, die ihr Examen erfolgreich bestanden haben. Nach der dreijährigen Ausbildungszeit mit Theorie- und Praxiszeiten beginnt nun der Arbeitsalltag der frisch Examinierten: Julia Konrad als Jahrgangsbeste, außerdem Justyna Adwent, Michelle Brückner, Michelle Hüster, Liliana Kempel, Chiara Kobba, Vanessa Märker, Lorena Martin, Mia Mihajlovic, Julia Robertz und Denise Wilhelm.

Acht der Absolventinnen werden im Krankenhaus St. Marienwörth auf den Abteilungen der Inneren Medizin, der Chirurgie und der Intensivmedizin weiter beschäftigt. Alle anderen haben eine Anstellung an anderen Einrichtungen in der Region gefunden. Mit den Absolventinnen freuen sich natürlich auch das Team der Schule und das Direktorium des Krankenhauses. „Wir sind sehr froh, dass es immer wieder junge Menschen gibt, die diesen Berufsweg in der Pflege einschlagen. Durch die Ausbildung bekommen sie das nötige Rüstzeug, um erfolgreich in ihren Beruf starten zu können. Wir sind sehr zufrieden mit den Leistungen der Schülerinnen und freuen uns natürlich auch, dass der Großteil der Absolventinnen hier am Haus bleibt“, erklärt  Madlen Knauf, Leiterin der Gesundheits- und Krankenpflegeschule am St. Marienwörth.

Die Gesundheits- und Krankenpflegeschule bietet insgesamt drei Kurse mit jeweils 20 Plätzen. Wer sich für die Ausbildung interessiert, findet hier weitere Infos.

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03.07.2017

Neugestaltung des Stillzimmers -

: Abteilungsleitung Nicole Leuteritz (2.v.l.) und Kinderkrankenschwester Annika Weis (r.) freuen sich über die Neugestaltung des Stillzimmers, die durch die Unterstützung der Bruder Jakobus Wirth Stiftung, hier vertreten durch Bruder Matthias Equit (l.) und Prinzessin Friederike zu Salm-Salm mit Söhnchen Anton (2.v.r.), möglich wurde.

Das Stillzimmer auf der Neugeborenenabteilung des Krankenhauses St. Marienwörth ist ein idealer Rückzugsort für junge Mütter und ihre Babys. Hier finden sie die nötige Ruhe, um  ihre Kinder zu stillen und erfahren wertvolle Hilfestellungen durch die examinierten Kinderkrankenschwestern, die im benachbarten Kinderzimmer jederzeit abrufbar sind.

Durch die finanzielle Unterstützung der Bruder Jakobus Wirth-Stiftung in Höhe von 5.000,-- Euro konnte das Stillzimmer nun neu gestaltet werden. Unter der Federführung der beiden Kinderkrankenschwestern Annika Weis und Nadine Studt wurde ein neues Farbkonzept entwickelt, damit der Raum mehr Wohnlichkeit ausstrahlt. Darüber hinaus konnten eine Couch und zwei neue Stillsessel angeschafft werden, die den Müttern eine angenehmere Haltung zum Stillen ermöglichen.  Mitwippend wie ein Schaukelstuhl bieten die Sessel großen Komfort und lindern mögliche Rückenschmerzen nach der Geburt. Neben der Sitzgruppe sorgen auch neue Gardinen, Lampen sowie Bilder und andere Dekorationsgegenstände dafür, dass die Mütter sich hier rundum wohlfühlen können.

Angeregt wurde die Umgestaltung des Raumes auch von Prinzessin Friederike zu Salm-Salm, die nicht nur Kuratoriumsmitglied der Bruder Jakobus Wirth-Stiftung ist, sondern erst vor kurzem hier in St. Marienwörth entbunden hat. Sie weiß aus eigener Erfahrung, dass so eine Rückzugsmöglichkeit wie das Stillzimmer nach einer Geburt enorm wichtig ist: „Hier kann man sich voll und ganz seinem Kind widmen, erhält auf Wunsch Begleitung durch die Kinderkrankenschwestern oder kann auch mit anderen Müttern zwanglos in Kontakt treten. Eine wohltuende Atmosphäre, wie sie jetzt durch die Umgestaltung erreicht wurde, ist dabei natürlich auch sehr zuträglich.“

Maßnahmen wie diese werden von den Kostenträgern nicht übernommen, so dass der Beitrag der Stiftung in solchen Fällen natürlich besonders willkommen ist. Die Bruder Jakobus Wirth-Stiftung wurde 2006 gegründet und fördert seitdem  die Alten-, Jugend- und Behindertenhilfe in den Einrichtungen der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz.

„Die Stiftung, die nach dem Gründer unserer Gemeinschaft Bruder Jakobus Wirth benannt ist, hat es sich zum Ziel gesetzt, die Lebensqualität der uns anvertrauten Menschen zu verbessern. Deshalb unterstützen wir zum Beispiel die Anschaffung von Bewegungsgeräten für Menschen mit Behinderung in Kloster Ebernach, die Anlage eines Garten der Generationen im Mutterhaus in Hausen an der Wied oder eben auch hier die Umgestaltung des Stillzimmers an St. Marienwörth“, erklärt Bruder Matthias Equit, Vorstandsmitglied der Stiftung und Superior des Konventes in Bad Kreuznach.

Weitere Informationen zur Stiftung erhalten Sie auf www.bruder-jakobus-wirth-stiftung.de.

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27.06.2017

Buchautorin Monika Bechtel zu Gast beim Gesprächskreis Demenz am 18. Juli

Die Buchautorin Monika Bechtel referiert über verschiedene Verlaufsformen einer Demenz und den Umgang mit Betroffenen im Alltag. Sie berichtet über persönliche Erfahrungen mit ihrer an Demenz erkrankten Mutter und ihrer Tätigkeit als ehrenamtliche Mitarbeiterin und Moderatorin einer Selbsthilfegruppe für pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz.

ACHTUNG: Ausnahmsweise findet die Veranstaltung nicht im Haus St. Josef statt!

Herzliche Einladung ins Haus der SeniorInnen am 18. Juli um 19 Uhr, Veranstaltungsraum, Mühlenstr. 25, 55543 Bad Kreuznach, Anmeldung unter 0671/ 372-1304.

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27.06.2017

Infobüro Demenz schult ehrenamtliche Helfer

Einrichtungsleiter von den Häusern Maria Königin und St. Josef, Michael Hartmann (6. V. links) und Leiterin des Infobüro Demenz, Irini Langensiepen (16. v. links) inmitten der Ehrenamtsgruppe

Der Einladung von Einrichtungsleiter Michael Hartmann war Irini Langensiepen vom Infobüro Demenz sehr gerne gefolgt und hatte Ende Juni einen informativen Nachmittag mit Vortrag und Austausch vorbereitet. Zu diesem Nachmittag waren 15 ehrenamtliche Helfer und Interessierte aus den Häusern St. Josef in Bad Kreuznach und Haus Maria Königin in Kirn ins Haus St. Josef gekommen.

Vermittelt wurde vor allem ein Grundwissen über das Krankheitsbild Demenz, aber auch, Hilfestellung im Bereich der Kommunikation und des täglichen Umgangs mit erkrankten Bewohner zu geben.

Michael Hartmann, Einrichtungsleiter beider Altenhilfeeinrichtungen, erläutert: „Wir benötigen engagierte Leute, die das Thema Demenz in der Gesellschaft noch weiter enttabuisieren und in unseren stationären Einrichtungen den Menschen mit Demenz schöne und intensive Momente schenken. All dies macht unsere ehrenamtlichen Helfer aus! Daher ist es uns ein Anliegen, ihnen Inhalte mit an die Hand zu geben, welche dabei helfen, dem Betroffenen respektvoll, kompetent und auf gleicher Augenhöhe zu begegnen.“
Irini Langensiepen begleitet und berät alle Altenhilfeeinrichtungen der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz und kennt auch die Herausforderungen dabei für das Ehrenamt. Sie wertschätzt das Engagement sehr und weiß, dass die ehrenamtlichen Helfer einen großen Beitrag leisten, um das Leben der Bewohner aufzuwerten: „Die zwischenmenschlichen Kontakte sind unersetzlich und ein ganz wichtiger Bestandteil im Alltag.“

Der informative und gesellige Nachmittag fand sehr großen Anklang, weitere Schulungen sind geplant.

Wer sich gerne ehrenamtlich in Form von Besuchs- und Begleitdiensten, Gestaltung von Vorlese-, Gesprächs- und Spielstunden in einem der beiden Häuser engagieren möchte, wendet sich bitte an: Einrichtungsleiter Michael Hartmann
Tel.: 0671/372-7011 oder Tel.: 06752/155-0
mail: michael.hartmann@haus-stjosef.de oder  michael.hartmann@haus-mariakoenigin.de

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13.06.2017

Fachtag in Rheinböllen

Alle Projektverantwortlichen freuten sich mit den Organisatoren und Hauptredner Dr. Henning Scherf (3.v.l.) über den gelungenen Fachtag zum Thema gemeinschaftliches Wohnen.

Am 9. Juni veranstalteten die Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz, die Stadt Rheinböllen und die Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. einen Fachtag unter dem Motto „Gemeinschaftliche Wohnformen im ländlichen Raum“. Rund 100 Zuhörer nutzten die Gelegenheit, um sich über Wohnprojekte in der Region, mögliche Rechtsformen und grundsätzliche Voraussetzungen für ein erfolgreiches Zusammenleben zu informieren.

Zunächst begrüßten Stadtbürgermeisterin Bernadette Oberthür, Bruder Bonifatius Faulhaber, Vorstandsvorsitzender der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz, und Thomas Pfundstein von der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz die zahlreichen Zuschauer. Alle drei betonten die Notwendigkeit solcher Veranstaltungen, um dem Thema „Wohnen im Alter“ den nötigen Raum zu verschaffen.

An diese Forderung knüpfte auch Hauptredner Dr. Henning Scherf, ehemaliger Bürgermeister der Stadt Bremen an. Er lebt selbst seit 30 Jahren in einem Wohnprojekt und konnte deshalb viele statistische und grundlegende Aussagen mit eigenen Erfahrungsberichten verbinden. „Die Alten gehören in die Mitte der Gesellschaft, sie wollen beteiligt werden und sich einbringen. Das ist eine Aufgabe, die wir alle gemeinsam in Zukunft leisten müssen“, lautete eine seiner Forderungen.

Wie so etwas in der Praxis aussehen kann, stellte Liane Jung, Gesamtleitung Stadtteilkoordination bei den Franziskanerbrüdern vom Heiligen, im Anschluss dar. Unter dem Motto „Einen alten Baum verpflanzt man nicht“ machte sie deutlich, wie die Arbeit eines Stadtteilkoordinators die Vernetzung von Akteuren in einem Stadtgebiet wie Bad Kreuznach Süd-West  voranbringen kann. Davon profitieren insbesondere die älteren Menschen, die solange wie möglich in ihrem gewohnten Lebensumfeld bleiben möchten.

Als nächstes Praxisprojekt präsentierten Marion Albrecht und Kornelia Nehring von der  Initiative „InGe – individuell wohnen, gemeinsam leben“ ihr Wohnprojekt, das voraussichtlich im Lauf des Jahres 2018 in Kastellaun realisiert werden soll. Dabei machten sie deutlich, dass Wohnprojekte in der öffentlichen Wahrnehmung oft mit Senioren-Wohngemeinschaften gleichgesetzt werden. Ihnen geht es aber um einen Wohnansatz, in dem alle Altersgruppen vertreten sind und voneinander profitieren können.  

Projektkoordinatorin Elke Prämaßing stellte abschließend die „Villa Clara – Alternativ und ländlich Wohnen im Biebertal“ vor. Das Besondere dieser geplanten Wohn-Pflege-Gemeinschaft ist der Zusammenschluss mehrerer Gemeinden, die auch über Verbandsgemeindegrenzen hinweg kooperieren. Ziel der Initiative ist es, dass pflege- oder betreuungsbedürftige Menschen aus den teilnehmenden Kommunen in ihrem gewohnten dörflichen Umfeld versorgt werden können. Dabei liegt ein Fokus auf der Selbstbestimmung der Bewohner und der Möglichkeit, auf individuelle Bedürfnisse im Tagesablauf eingehen zu können.

„Uns als Stadt Rheinböllen ist es wichtig, mit Fachleuten aus diesem Bereich, aber auch mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen, um gemeinsam zukunftsfähige Ideen zu entwickeln, die das Leben und Wohnen in Rheinböllen und Umgebung attraktiv machen“, erklärt Stadtbürgermeisterin Bernadette Oberthür. Und Bruder Bonifatius Faulhaber ergänzt: „Der demographische Wandel ist längst Realität geworden. Wir brauchen die Vernetzung verschiedener Träger im Gesundheits- und Sozialwesen, um die anstehenden gesellschaftlichen Veränderungen meistern zu können.“

Unterstützt wurde die Veranstaltung von der Gewobau - Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft Bad Kreuznach mbH, der Kreissparkasse Rhein-Hunsrück, der Volksbank Rheinböllen eG, der Stadtwerke GmbH Bad Kreuznach, der Herbert Dillig GmbH & Co. KG sowie der Bäckerei Steigerwald.

Alle Präsentationen des Fachtages finden Sie hier. 

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