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Heidelberger Pflegespezialisten besuchen Palliativstation im St. Marienwörth

Ende Februar besuchte der Weiterbildungskurs „Pflege krebskranker, chronisch-kranker Menschen“ die Palliativstation des Krankenhauses St. Marienwörth. Unter der Leitung von Dipl. Pflege- und Gesundheitswissenschaftler Burkhard Lebert von der Akademie für Gesundheitsberufe an der Uniklinik Heidelberg war die vierzehnköpfige Gruppe von Pflegeexperten seit Mittwoch in Bad Kreuznach. In der Nahetalklinik informierten sie sich über die onkologische Rehabilitation vor Ort, einen Rundgang auf der Palliativstation im Kreuznacher St. Marienwörth mit der pflegerischen Leiterin Annegret Euler stand ebenfalls auf dem Programm.
Der in Deutschland erstmals auf einer Palliativstation integrierte „Snoezelraum“ (kommt aus dem Niederländischen und ist eine Kombination der Worte „snuffelen“ = schnüffeln  und „doezelen“ = dösen, schlummern)  stand dabei im besonderen Fokus. Er bildet das Herz der Station und ist ein  speziell gestalteter Raum, der alle Sinne anspricht mit sanfter Musik, Lichteffekten, Wassersäulen, Aromazerstäuber sowie ein Massagewasserbett. Das onkologische Pflegekonzept der Station stellte der Onkologische Fachpfleger Christoph Harz detailliert vor und vom regen Austausch der Pflegeexperten profitierten alle. Jährlich nehmen auch die Bad Kreuznacher Fachpfleger an verschiedenen Fortbildungen an der Uniklinik in Heidelberg teil.

Die zweijährige berufsbegleitende Weiterbildung in Heidelberg umfasst insgesamt 720 Stunden Unterricht in der Theorie, 2350 Stunden praktische Einsätze in verschiedenen onkologischen Fachbereichen und endet mit der schriftlichen -, praktischen - und mündlichen Prüfung. Sie ist staatlich anerkannt und damit erwerben die Teilnehmenden einen anerkannten Berufsabschluss zur Gesundheits- und Krankpflegerin für Onkologie. Burkhart Lebert: „Uns ist es sehr wichtig, neben der intensiven praxisbezogenen Weiterbildung in verschiedenen onkologischen Bereichen auch Exkursionen außerhalb der eigenen Kliniken zu unternehmen, um den Teilnehmenden ein möglichst umfangreiches Bild der Versorgungslandschaft für Menschen mit Krebs zu bieten, damit den Horizont zu erweitern und patientenorientiert beraten zu können“.

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