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Kaffeeklatsch in neuen Räumen

Mit Maria Thomas, Ursel Boltz und Gretel Kohl (vorne v.l.n.r.) vom Bewohnerbeirat freuen sich Ralf-Dieter Kanzler, Bruder Bonifatius Faulhaber, Claudia Stangenberg von der Sozialen Betreuung und Volker Specht (hinten v.l.n.r.) über die gelungenen Renovierungsarbeiten.

Die Damen des Bewohnerbeirates fühlen sich in den neu gestalteten Räumlichkeiten im Untergeschoss des St. Antoniushauses in Bad Münster am Stein-Ebernburg sichtlich wohl: Maria Thomas, Gretel Kohl und Ursel Boltz sitzen an dem gemütlichen Esstisch und stellen stolz die neu gestalteten ehemaligen Therapieräume vor.

„Hier findet  jeden Nachmittag unser Kaffeeklatsch statt. Da gibt es immer selbstgebackenen Kuchen und man kann im kleinen Kreis Neuigkeiten austauschen oder einfach mal von früher erzählen“, berichtet Maria Thomas. Die 92-jährige Bewohnerin ist Vorsitzende des Heimbeirates und freut sich, dass diese Umbaumaßnahmen durch eine großzügige Spende des Freundschafts- und Fördervereins St. Marienwörth, der auch die Senioreneinrichtungen der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz in der Region Bad Kreuznach unterstützt, möglich wurde.

Mit den finanziellen Mitteln in Höhe von 15.000,-- Euro wurden nicht nur die Räume neu gestrichen und neue Möbel angeschafft, sondern es konnten auch Pflegestühle neu bezogen, Induktionskocher für die Frühstücksgruppen gekauft und die Lichtschächte liebevoll gestaltet werden. Ein besonderes Highlight ist die Anschaffung und Installation eines Beamers und einer Leinwand, so dass hier zur Freude der Bewohnerinnen und Bewohner auch regelmäßig Kinonachmittage stattfinden.

Besonders stolz ist Einrichtungs- und Pflegdienstleiter Volker Specht auf die neue Deckenbeleuchtung, die nicht nur die alten Neonröhren ersetzt, sondern per Wechsler in verschiedenen Farben strahlt. „Gerade Bewohnerinnen und Bewohner mit Demenz oder anderen kognitiven Einschränkungen nehmen solche Lichtreize gerne auf. Darüber hinaus setzen wir noch Duft und Musik ein, so dass wir ganz verschiedene Sinne ansprechen und diesen Menschen eine Art von Teilhabe ermöglichen können.“

Ralf-Dieter Kanzler, Vorsitzender des Freundschafts- und Fördervereins, zeigt sich beeindruckt von den bislang umgesetzten Maßnahmen: „In einer solchen Einrichtung kann ich mir auch vorstellen, alt zu werden“, erklärt er schmunzelnd. Und Bruder Bonifatius Faulhaber, zweiter Vorsitzender des Vereins und Vorstandsvorsitzender der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz, ergänzt: „Wenn ich sehe, wie begeistert die Bewohnerinnen und Bewohner von der Neugestaltung dieser Räume sind, dann weiß ich, wofür wir diese Arbeit im Freundschafts- und Förderverein machen. Ganz herzlichen Dank an den Vorstand rund um Ralf-Dieter Kanzler. Ohne dieses Engagement könnten wir solche Unterstützungsmaßnahmen nicht leisten.“

Nachdem die Verschönerungsmaßnahmen im Innenbereich nun abgeschlossen sind, ist noch ein Restbetrag der Spende vorhanden, der im Herbst für ein Projekt im Außenbereich verwendet werden soll.

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