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Zuhause im Stadtteil Bad Münster am Stein- Ebernburg

Gemeinsam für eine Fortführung des Projektes „Zuhause im Stadtteil Bad Münster am Stein-Ebernburg“

Das Projekt „Zuhause im Stadtteil“ mit dem Stadtteilbüro und der Begegnungsstätte Vielfalt existiert in Bad Münster am Stein-Ebernburg (BME) seit nun fast drei Jahren. Nun ist es an der Zeit, Bilanz zu ziehen und die Zukunftsperspektiven für diese wichtige Stadtteilarbeit aufzuzeigen.

 

Die Zusammenfassung der geleisteten Arbeit  fällt sehr umfänglich aus, haben die mittlerweile drei Stadtteilkoordinatorinnen sehr vieles angestoßen und auf den Weg gebracht. Die teilzeitbeschäftigten Sozialarbeiterinnen Marlene Jänsch, Gilda Mavinga und Daniela Beck organisieren und koordinieren viele Angebote für ältere Mitbürger/-innen, Kinder, Jugendliche, Geflüchtete und Zugewanderte.

Im Sommer 2016 startete das Projekt unter der Federführung von Gesamtleiterin Liane Jung.  Der erste Meilenstein war die Erstellung einer Sozialraumanalyse im Stadtteil, mit deren Ergebnissen das Konzept zur Einrichtung der Stadtteilkoordination erfolgen konnte. Mit der Installierung der beiden Stadtteilkoordinatorinnen Marlene Jänsch und Gilda Mavinga, mittlerweile auch Daniela Beck und seit sechs Wochen die „FSJ“lerin Marisa Halter, konnte eine Fülle spezifischer wie auch übergreifender Beratungs- und Begegnungsangebote ins Leben gerufen werden.

Neben den zahlreichen und gut besuchten Veranstaltungen wie Konzerte mit Künstler/-innen aus BME, Flohmärkte, Frühstücke, Filmabende, viele Feste, Begegnungen und Förderungen im Sprachtreff und im Kaffee für alle, Singgruppe, Spiele- und Jugendtreff gab es Vortragsreihen über Barrierefreies Bauen, Ernährung, Bewegung, Gesundheit, Vorsorgevollmacht, Seniorensicherheit, Betreuung, Pflegeversicherung und Vieles mehr.

Mit der Teilnahme an den interkulturellen Wochen der Stadt Bad Kreuznach und dem sehr erfolgreichen Internationalen Fest in diesem Jahr wurden die Vielfalt und das Potential des Stadtteils deutlich sichtbar, die im Laufe der letzten Jahre durch das stetige Wachsen sozialer Netzwerke entstanden sind: das Engagement für das Gemeinwohl und für sorgebedürftige Menschen, verschiedene Generationen und Ethnien, die erlebenswerten Orte und Treffpunkte, das kulturelle Potential und natürlich auch das  Zusammengehörigkeitsgefühl im Stadtteil.

Die nächste große Etappe ist die nachhaltige Etablierung und weitere Finanzierung dieser Arbeit im jüngsten Bad Kreuznacher Stadtteil. Dies passiert auf verschiedenen Ebenen: die Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz als Träger werden sich um die weitere Organisation kümmern. Die Stadt Bad Kreuznach und weitere Entscheidungsträger des Stadtteils müssen positive Entscheidungen treffen. Was aber am wichtigsten erscheint: aus dem Stadtteil heraus sollten Menschen aktiv an der nachhaltigen Entwicklung mitarbeiten und zeigen, dass sie diese Arbeit wichtig finden, dass sie sich dort gerne begegnen, engagieren, beraten lassen, treffen usw..

 

Denn schon seit 2015 haben die Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz in Kooperation mit der Stadt Bad Kreuznach sowie sozialen Trägern und Vereinen vor Ort eine Koordinationsstelle/Quartiersarbeit/ein Stadtteilbüro für Bad Münster am Stein-Ebernburg mit viel Herzblut aufgebaut.

 

Die Steuerungsgruppe besteht von Anfang aus den Vertretern des Stadtteils Bad Münster am Stein-Ebernburg, allen voran die Ortsvorsteherin Dr. Bettina Mackeprang, der Verkehrsverein Rheingrafenstein, Vertreter der Stadtverwaltung und des Jugendamtes Bad Kreuznach, der Verein Schönes BME, die Geriatrische Fachklinik, das St. Antoniushaus, das DRK-Seniorenwohnheim, die Schwimmbadgenossenschaft und der dazugehörende Verein sowie die evangelischen und katholischen Kirchengemeinden.

 

Mittlerweile konnten weitere Kooperationspartner dazugewonnen werden: AOK, Turnverein, Seniorensicherheitsberatung, Schiedsamt, Ausländerpfarramt, Beratungsstellen für Geflüchtete, Jugendamt, Schulen und Kitas in BME.

 

Der Ortsvorsteherin des Bad Kreuznacher Stadtteils Dr. Bettina Mackeprang liegt die Fortführung des Projektes sehr am Herzen: „Die örtlichen Strukturen haben sich in unserem Stadtteil enorm verbessert. Vor allem die älteren Bürgerinnen und Bürger finden hier viele verschiedene Begegnungsmöglichkeiten. Doch nicht nur das, sie erhalten auch zahlreiche für ihren Alltag wichtige Informationen, sei es zur richtigen Bewegung, Ernährung, zur Sicherheit in der Wohnung, zu rechtlichen Fragen u.v.m. Auch ergeben sich über die Begegnungen Kontakte, die älteren Menschen Hilfestellungen geben.

Auch die geflüchteten Menschen finden in der Begegnungsstätte eine wichtige Anlaufstelle zur Erstinformation, zu Begegnungen mit Bürgern bis hin zu Deutschunterricht, teilweise auch von Senioren. Schließlich haben auch unsere Jugendlichen einen neuen Treffpunkt mit allerlei Angeboten gefunden. Bisher wurden sehr viele Ehrenamtliche aktiviert, die auch untereinander Kontakte pflegen. Ihre Mitarbeit wird sehr wertgeschätzt.“

Bruder Bonifatius Faulhaber, Vorstandsvorsitzender der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz, resümiert: „Die ersten drei Jahre sind bald vorbei und der erste Förderzeitraum ist Ende Januar 2020 abgelaufen. Bis dahin wird die Arbeit der Stadtteilkoordination zu 80% aus Fördermitteln des Deutschen Hilfswerkes, zu 10% von der Stadt Bad Kreuznach und zu 10% von den Franziskanerbrüdern vom Heiligen Kreuz getragen. Die Mittel beinhalten eine Vollzeitstelle sowie Sachkosten, so dass das Gesamtbudget bei ca. 80.000 Euro im Jahr liegt. Die Förderung des Deutschen Hilfswerkes wird nach den fünf Jahren auf jeden Fall enden, zurzeit läuft ein Antrag auf weitere zwei Jahre ab Februar nächsten Jahres. Wir hoffen sehr auf die Fortführung dieser wichtigen Arbeit, die die Generationen, Kulturen und Nationen zusammenführen.“

 

Neben dem Stadtteilbüro in Bad Münster am Stein-Ebernburg unterhalten die Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz zurzeit ein weiteres Stadtteilprojekt in Rheinböllen.

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