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Hausgemeinschaftskonzept im Puricelli Stift

In den Einrichtungen der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz leben die Bewohnerinnen und Bewohner  in Hausgemeinschaften. In dieser familiären Wohnform erleben die Senioren weitestgehend Alltagsnormalität. Beteiligt sind dabei Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Bereichen Betreuung, Pflege, Verwaltung und Hauswirtschaft.

Liane Jung vom Fachreferat Altenhilfe des Trägers schult in allen Häusern die Mitarbeitenden, in der Rheinböller Senioreneinrichtung wurde die Fortbildung an insgesamt drei Tagen angeboten im Juni und Juli.

Neben den theoretischen Aspekten des Hausgemeinschaftskonzepts war vor allem die praktische Umsetzung im Fokus unter Beteiligung aller Bereiche. Kern des Konzeptes ist die Alltagsorientierung und die Hauswirtschaft. Die Hausgemeinschaften bieten den Bewohnerinnen und Bewohnern ein Umfeld, das ein Leben ermöglicht, das sich nah an der Alltagsnormalität orientiert und Sinnesanregungen und Reize bietet. Die Senioren werden je nach Ressourcen der Einzelnen in die verschiedenen Abläufe und Aktivitäten mit einbezogen und sie bestimmen den Tagesablauf nach ihren individuellen Bedürfnissen. Ständige Präsenz einer Mitarbeiterin oder eines Mitarbeiters in der Hausgemeinschaft gewährleistet Sicherheit für die Wohngemeinschaft. Vertrautheit und Geborgenheit als ein wesentliches Merkmal zur Steigerung der Lebensqualität wird durch die kleinteilige Aufteilung in Hausgemeinschaften erreicht. Im Puricelli Stift leben in den acht Hausgemeinschaften bis zu elf Senioren. Durch die weitgehende Aufhebung der personellen und räumlichen Trennung zwischen den Bereichen Hauswirtschaft, Pflege und sozialer Betreuung wird der Grundgedanke des Hausgemeinschaftskonzeptes gelebt.

Bisherige Erfahrungen und Wünsche für eine noch gezieltere und effektivere Umsetzung des Konzepts und neue Ideen wurden rege diskutiert und von Liane Jung gerne entgegen genommen: „Jede Fortbildungsgruppe sammelt praktische Ideen, wie eine Umsetzung des Hausgemeinschaftsmodells im Puricelli Stift noch besser gelingen kann. Diese Ergebnisse werden dann im Leitungsteam des Hauses am 17. August besprochen und nach und nach an der Umsetzung gearbeitet. Mit diesem Modell und dem Engagement der Mitarbeitenden werden wir unserem Anspruch, die Menschen in unseren Häusern nach ihren Bedürfnissen zu betreuen und ihnen ein zu Hause zu geben, gerecht und arbeiten immer weiter an der Fortentwicklung.“

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