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Aktuelles
25.09.2018

Sei behütet - Ein Abend für die Seele und das Herz in der Kapelle St. Marienwörth

Auf Einladung der Seelsorge im Krankenhaus St. Marienwörth waren am vorletzten Sonntagabend im September etwa 50 Zuhörer in die Kapelle St. Marienwörth in Bad Kreuznach gekommen.

Aus ihrem ersten Buch „Sei behütet“ las Religionspädagogin Petra Stadtfeld spirituelle Texte, während der Chor Herzlicht aus Wallhausen den musikalischen Beitrag der Veranstaltung übernommen hatte.

Andächtige und sehr gerührte Zuhörerinnen und Zuhörer durften einen Abend für die Seele und das Herz erleben und das Gefühl des Getragen seins in Gott mit nach Hause nehmen.
Die behutsam vorgetragenen Texte nahmen die Besucher mit in unterschiedliche Winkel des Lebens, besonders in die dunklen Stunden nach Schicksalsschlägen, die in Vertrauen auf Gott durchlebt und gemeistert werden können.

Auch der Seelsorger Bruder Matthias Equit nahm Bezug auf den Titel „Sei behütet“ und die Situationen im Krankenhaus und den Altenhilfeeinrichtungen der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz: „Wir haben die Zusage von Gott, dass wir in jeder Lebensphase behütet sind. Hier im St. Marienwörth rufen wir dies den Neugeborenen zu, den Kranken mit all ihren Ängsten und den Menschen am Ende ihres Lebens. In unseren Altenheimen geben wir unseren Senioren eine Grundbotschaft der Bibel mit: Fürchtet Euch nicht und habt Vertrauen.“

Der Abend wurde sehr einfühlsam vom Chor Herzlicht aus Wallhausen unter der Leitung von Hilda Mindnich gestaltet.  Der achtköpfige Frauenchor interpretierte hervorragend modernes geistliches Liedgut, am E-piano unterstützt von Hilda Mindnich und an den Querflöten von Daniela Süß und Antje Blankenagel. Neben diesen drei Damen, ebenfalls stimmlich an der Chorgemeinschaft beteiligt, sangen Elisabeth Jaeckel, Anke Süß, Helge Winter, Bärbel Schneider, Sabine Schmitt und Edelgard Dilly.

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17.09.2018

10 Jahre am neuen Standort

Bruder Bonifatius Faulhaber, Bruder Ulrich Schmitz, Joachim Domann, Einrichtungsleiter Michael Hartmann, Anne-Hilde Ingenbrand von der Bewohnervertretung, Weihbischof Franz Josef Gebert, Helmut Ziegler und Dr. Matthias Bussmann (v. l. n. r.) freuen sich über gelungene 10 Jahre Haus St. Josef am Standort in der Mühlenstraße.

Die Altenhilfeeinrichtung „Haus St. Josef“ gibt es in Bad Kreuznach bereits seit den Sechzigerjahren: Am 19. Dezember 1964 fand der Spatenstich für das Haus in der Baumgartenstraße statt, das damals in Trägerschaft der Pfarrei Heilig Kreuz errichtet wurde. 1991 kam es dann zum ersten Trägerwechsel, als die Caritasträgergesellschaft Trier (CTT) das Haus St. Josef übernahm, bevor diese die Einrichtung dann im Jahr 2006 an die Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz übergaben. 

Da am alten Standort umfangreiche Sanierungsmaßnahmen notwendig wurden, hatte der neue Träger sich dazu entschlossen, in unmittelbarer Nähe des Krankenhauses St. Marienwörth einen Ersatzbau zu errichten. Am 1. Juli 2007 fand die Grundsteinlegung des Neubaus statt und bereits am 23. August 2008 konnten die Bewohner von der Baumgartenstraße in die Mühlenstraße 43 umziehen.  

Das „neue“ Haus St. Josef verfügt über 84 Plätze in 78 Einzel- und drei Doppelzimmern. Das Erdgeschoss ist speziell auf die Bedürfnisse von an Demenz erkrankten Menschen eingerichtet. Im ersten und zweiten Stock finden pflegebedürftige Bewohner die auf ihren Pflegegrad abgestimmte räumliche und pflegerische Infrastruktur vor. Im dritten Obergeschoss werden 18 Appartements für betreutes Wohnen bereitgestellt. 

„Um sieben Uhr haben wir damals mit dem Umzug begonnen und um halb drei waren schon alle Bewohner auf ihren neuen Zimmern“, erinnert sich Einrichtungsleiter Michael Hartmann und dankt in diesem Zug auch nochmals den zahlreichen Einsatzkräften der Hilfsorganisationen für ihre Unterstützung beim Umzug. „Der Neustart am Standort in der Mühlenstraße war für uns ein Sprung in ein Abenteuer, weil sich nicht nur baulich, sondern auch inhaltlich danach einiges getan hat.“ 

Denn mit dem modernen Gebäude änderte sich auch das Konzept der Einrichtung hin zu einem Hausgemeinschaftsmodell. Hier leben Bewohner in familienähnlichen Strukturen zusammen und neben den examinierten Pflegekräften sorgen Alltagsbegleiter für die Strukturierung der Tagesstruktur und sind feste Ansprechpartner für die Bewohner in der Gruppe. 

„Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Altenpflege folgen einer ganz besonderen Berufung Gottes“, zeigte auch Weihbischof Franz Josef Gebert in seiner Predigt während des Festgottesdienstes auf. „Diese Berufung bringt jeden Tag Früchte, indem Pflegekräfte mit Kopf und Herz und Hand für die Menschen da sind, die im Haus St. Josef leben.“ 

Nach dem Gottesdienst am vergangenen Samstag fand bei herrlichem Wetter das Sommerfest des Hauses St. Josef im Hof zwischen Krankenhaus und Altenhilfeeinrichtung statt. Das Organisationsteam hatte ein buntes Programm mit  dem Musikverein Bretzenheim, der Winzertanzgruppe Bingen, dem Gospelchor „Sacropops“ aus Waldalgesheim und den „Clowns mit Herz“ zusammengestellt.   

„Wir sind sehr glücklich, dass wir den Tag heute in dieser Form mit Weihbischof Franz Josef Gebert, unseren Mitarbeitern, Bewohnern und so vielen Gästen begehen können“, freut sich Bruder Bonifatius Faulhaber, Vorstandsvorsitzender der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz. „Das Haus St. Josef war eines der ersten, in dem wir das Hausgemeinschaftsmodell umgesetzt haben. Mittlerweile kommt dieses Konzept in all unseren Altenhilfeeinrichtungen zum Einsatz, da es in unseren Augen die bestmögliche Betreuungsform darstellt.“

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06.09.2018

Annette Hahn-Kanzler unterstützt die Projekte des Freundschafts- und Fördervereines St. Marienwörth

Annette Hahn-Kanzler feierte Ende Juli dieses Jahres einen besonderen Geburtstag und hatte statt um Geschenke um Geldspenden für den Freundschafts- und Förderverein St. Marienwörth e. V. gebeten.
Anfang September übergab sie nun den großartigen Betrag über 2.500 Euro an die Vorstandsmitglieder des Freundschafts- und Fördervereines St. Marienwörth.

 


 "Ich habe mich dazu entschlossen, zu meinem 50.Geburtstag auf persönliche Geschenke zu verzichten und mich stattdessen für soziale Einrichtungen zu engagieren. Ich habe daher meine Geburtstagsgäste gebeten, statt der üblichen Geschenke eine Spende zu geben. Ebenso überrascht wie erfreut hat mich, dass hieraus 2.500 € geflossen sind.

Dieses Geld übergebe ich heute an den Förderverein des Krankenhauses St. Marienwörth und ich möchte mich noch einmal bei all denen bedanken, die meinem Wunsch gefolgt sind und diese Spenden ermöglicht haben.
Mein Mann Ralf-Dieter Kanzler ist seit November 2010 Vorsitzender des Freundschafts- und Fördervereins und ich habe in den letzten Jahren miterlebt, wie rührig der Verein ist und die Einnahmen aus den Benefizveranstaltungen sinnvoll in den Einrichtungen der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz verwendet werden.“

 

 

Der Vorstand des Freundschafts- und Fördervereines hat sich entschieden,  den großzügigen Spendenbetrag zur weiteren Ausgestaltung der Räumlichkeiten und Therapiemöglichkeiten in der Tagespflege und sozialen Betreuung im St. Antoniushaus zu verwenden. Das Haus ist eine Altenhilfeeinrichtung der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz in Bad Münster am Stein-Ebernburg in der Rheingrafenstr. 19.


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06.09.2018

12. Marienwörther Benefizlauf "Alex-Jacob-Gedächtnislauf" am 14. Oktober

Am Sonntag, dem 14.10.2018, findet der 12. Marienwörther Benefizlauf - „Alex-Jacob-Gedächtnislauf“ statt. In Kooperation mit dem DJK Adler 1920 e.V. richtet der Freundschafts- und Förderverein des Krankenhauses St. Marienwörth dieses familiäre Sportereignis aus. Die Läufer starten um 11 Uhr (5 km Lauf) und 11.10 Uhr (10 km Lauf) auf die Strecke in Bad Kreuznachs Innenstadt, die Kinder- und Jugendläufe starten ab etwa 12.20 Uhr, Start und Ziel ist immer das Krankenhaus St. Marienwörth.

Nach dem Lauf bietet das Krankenhaus St. Marienwörth, die Apotheke am St. Marienwörth und die Barmer Bad Kreuznach einen kostenlosen Gesundheitscheck für alle Teilnehmer an, für das leibliche Wohl sorgen die Malteser.

Alle Zieleinläufer erhalten eine Medaille, wertvolle Preise warten auf die Erstplatzierten der Laufdisziplinen, die ältesten und jüngsten Teilnehmer werden prämiert und alle Kinder unter 18 Jahren erhalten einen Trostpreis!

Der Erlös des Benefizlaufes wird in diesem Jahr zur weiteren Ausgestaltung der Räumlichkeiten und Therapiemöglichkeiten in der Tagespflege und sozialen Betreuung im St. Antoniushaus verwendet werden. Das Haus ist eine Altenhilfeeinrichtung der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz in Bad Münster am Stein-Ebernburg in der Rheingrafenstr. 19.

Wir danken sehr herzlich den Sponsoren und Unterstützern des Laufes:
Sparkasse Rhein-Nahe, Stadtwerke Bad Kreuznach, Rechtsanwälte Kanzler Kern Kaiser, Kreuznacher Rundschau, Notare Justizrat Dr. Rudolf Mackeprang und Bernd Kunze, Malteser in Bad Kreuznach, Apotheke am Krankenhaus St. Marienwörth und BARMER

Weitere Infos und Anmeldung unter www.br-timing.de

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06.09.2018

Ehrung verdienter Mitarbeiter

Es ist bei den Franziskanerbrüdern vom Heiligen Kreuz eine gute Tradition, verdiente Jubilare im Rahmen einer Feierstunde zu ehren. Insgesamt 65 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Region Bad Kreuznach feiern 2018 ein Dienstjubiläum oder gehen in den wohlverdienten Ruhestand. Dabei sind sie seit 10, 25, 30, 35 oder sogar schon seit 40 Jahren in einer der Einrichtungen der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz tätig. Bruder Bonifatius Faulhaber als Vorstandsvorsitzender, Dr. Matthias Bussmann als Medizinischer Vorstand und Verwaltungsdirektor Helmut Ziegler bedankten sich bei den Jubilaren für ihren engagierten Dienst und ihre Treue zum Träger.

Folgende Jubilare feierten ein Jubiläum:
Pia Hessel, Alexandra Markus, Veronika Gabriel, Kerstin König, Ine Giongo, Nicole Wohlleben, Gabriele Eckes, Maximilian Cecetka, Tobias Schneider, Nina Bock, Carmen Leonhard, Stefanie Baldauf, Pascal Berg, Sonja Schauss, Ulrike Hemberger, Michael Bender und Marion Rohleder sind seit 10 Jahren bei den Franziskanerbrüdern beschäftigt.
Auf 25 Dienstjahre blicken Evi Radmann, Ines Christ, Ella Mayer, Daniela Nikolay, Manuela Schindler, Olga Wolter, Karin Busser, Andrea Stange, Birgit van de Laar, Corinna Linke-Benouzekri, Alexander Reimer, Waldemar Walukiewicz und Petra Beisiegel-Stein.
Seit 30 Jahren ist Elke Hahn Teil der Dienstgemeinschaft und Ingrid Sommer-Gebremski seit 35 Jahren.
Bereits seit 40 Jahren sind Brunhilde Hiebel, Jutta Gräff und Elisabeth Rith bei den Franziskanerbrüdern vom Heiligen Kreuz beschäftigt.

Herzlich verabschiedet in den Ruhestand wurden Irina Miller, Maria Keber, Anita Seyfert, Olga Wolter, Beate Manstein, Michael Götz und Frieda Zeiß.


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30.08.2018

Siegel Hernienchirurgie

Johannes Nikolay, Natalie Seilheimer und Dr. Arnold Nißen (v.l.n.r.) mit dem Siegel der Herniengesellschaft.

Die Deutsche Herniengesellschaft hat der Chirurgischen Abteilung des Krankenhauses St. Marienwörth das Siegel „Qualitätsgesicherte Hernienchirurgie“ verliehen. Das Haus in Trägerschaft der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz operiert derzeit bereits zwischen 250 und 300 Patienten mit Hernien pro Jahr und wird diese Zahl in Zukunft weiter ausbauen.

Unter Hernien versteht man sogenannte Eingeweidebrüche an der Bauchwand. Dazu zählen Leisten- oder Nabelbrüche, aber auch Zwerchfellbrüche, Brüche im Bereich von Operationsnarben oder zwischen Nabel und Brustbein. Dabei entsteht eine Vorwölbung nach außen, die anfangs meist sehr klein ist, sich im Lauf der Zeit aber deutlich ausprägen kann. Brüche können angeboren sein, aber auch durch eine Bindegewebsschwäche oder eine Überbeanspruchung wie beispielsweise schweres Heben entstehen.

„Die Versorgung von Hernien gehört mittlerweile zu den Routineeingriffen innerhalb einer Chirurgischen Abteilung“, erklärt Dr. Arnold Nißen, kommissarischer Chefarzt der Chirurgie am St. Marienwörth. „Dennoch erfordert sie viel Erfahrung und eine qualitativ hochwertige Operationstechnik, um Rückfälle zu vermeiden.

Deshalb hat das Krankenhaus St. Marienwörth sich entschlossen, an der Qualitätssicherungsstudie der Deutschen Herniengesellschaft teilzunehmen. Ziel einer solchen Zertifizierung ist es, die Versorgungsqualität zu verbessern und damit die Patientensicherheit zu erhöhen. Da St. Marienwörth alle Qualitätskriterien erfüllt hat, wurde ihm jetzt das Qualitätssiegel von der Fachgesellschaft verliehen.

Die Versorgung der Patienten erfolgt wann immer möglich mit minimalinvasiven Operationsverfahren, der sogenannten Schlüssellochchirurgie, die deutlich gewebeschonender für den Patienten durchgeführt werden kann. Die Technik geht dabei immer stärker weg von einer einfachen Nahtversorgung hin zum Einsatz von Kunststoffnetzen, die die Bauchwand deutlich besser stabilisieren.

„Das Qualitätssiegel im Bereich der Hernienchirurgie ist für uns nur ein erster Schritt hin auf dem Weg zu einem Hernienkompetenzzentrum“, so Dr. Matthias Bussmann, Medizinischer Vorstand der Franziskanerbrüder. „Damit gehen weitere Leistungen für die Patienten wie spezielle Sprechstunden, Möglichkeiten des ambulanten Operierens oder eine erweiterte Qualitätssicherung einher. Uns ist wichtig, hiermit eine besonders hochwertige Versorgung für die Patienten zu gewährleisten sowie eine hohe Zufriedenheit der zuweisenden Ärzte zu erreichen.“

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15.08.2018

10 Jahre am neuen Standort

Vor ziemlich genau zehn Jahren, am 23. August 2008, zogen die Bewohner des Hauses St. Josef vom alten Standort in der Baumgartenstraße in ihr neues Zuhause in die Mühlenstraße 43 um. Deshalb steht das diesjährige Sommerfest der Einrichtung in Trägerschaft der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz ganz im Zeichen dieses Jubiläums.

Am Samstag, 1. September 2018, um 10 Uhr startet die Jubiläumsveranstaltung mit einem Festgottesdienst mit Weihbischof Franz Josef Gebert in der Kapelle von St. Marienwörth (Mühlenstraße 39, 55543 Bad Kreuznach). Anschließend gibt es im und ums Haus St. Josef ein buntes Programm mit dem Musikverein Bretzenheim, der Winzertanzgruppe Bingen, dem Bewohnerchor des Hauses St. Josef, dem Gospelchor „Sacropops“ aus Waldalgesheim und vielen weiteren Programmpunkten. Auch für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Träger, Einrichtungsleiter und Mitarbeiter laden herzlich zum Sommerfest ein.

Der Bau des alten Haus St. Josef startete 1964 am Standort in der Baumgartenstraße. Träger der Einrichtung war die Pfarrei Heilig Kreuz, während die pflegerische Betreuung des Hauses von den spanischen Josefsschwestern der Allerheiligsten Dreifaltigkeit geleistet wurde. 1991 übernahm dann die Caritasträgergesellschaft Trier (CTT) das Haus St. Josef, bevor diese es dann wiederum im Jahr 2006 an die Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz übergab.

Das „neue“ Haus St. Josef verfügt über 84 Plätze in 78 Einzel- und drei Doppelzimmern. Das Erdgeschoss ist speziell auf die Bedürfnisse von an Demenz erkrankten Menschen eingerichtet. Im ersten und zweiten Stock finden pflegebedürftige Bewohner die auf ihren Pflegegrad abgestimmte räumliche und pflegerische Infrastruktur vor. Im dritten Obergeschoss werden 18 Appartements für betreutes Wohnen bereitgestellt.

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